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Wie Krefeld mit überschüssigem Impfstoff umgehen will

Corona : Wie Krefeld mit überschüssigem Impfstoff umgehen will

Die nächste Altersgruppe kann in Krefeld Impfungen erhalten. Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen erklärte noch einmal die Sondersituation am Sonntag, als die Stadt kurzfristig zu verbrauchende Impfstoffmengen an das Helios-Klinikum übergeben hatte.

Krefelds Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen teilte mit, dass im nächsten Schritt die Altersgruppe der 79-Jährigen mit Impfungen versorgt werden kann. Die Schreiben an diese Zielgruppe sind bereits versendet worden.

Rund 2.000 Impfberechtigte gibt es in diesem Alter. Sie dürfen auch ihren Lebenspartner zur Impfung mit anmelden. Lauxen erklärte noch einmal die Sondersituation am Sonntag, als die Stadt kurzfristig zu verbrauchende Impfstoffmengen an das Helios-Klinikum übergeben hatte.

Auch in diesem Fall habe man sich zunächst an die Prioritätenlisten gehalten, betonte die Dezernentin. Das Helios habe dann intern Mitarbeitende verständigt und ein Impfangebot gemacht. Später seien pragmatisch Restmengen verimpft worden. „Bevor eine Dosis verfällt, suchen wir immer nach Menschen, denen eine Impfung als Priorisierungsgruppe zusteht“, sagte Lauxen.

Ab einem gewissen Zeitpunkt müsse aber pragmatisch reagiert werden können, damit keine Impfdosis verkommt. Der Ostersonntag sei ein Ausnahmefall gewesen, weil kurzfristig vom Land eine deutlich größere Impfstoffmenge zur Verfügung stand.