“Grünes Licht“ Weichen für große Bauprojekte in Krefeld gestellt

„Grünes Licht“ hat es nun für drei große Bauprojekte in Krefeld gegeben. Ein Überblick.

Auch für die geplanten Eishallen machte der Rat den Weg frei, indem er der Änderung des Flächennutzungsplans zustimmte.

Auch für die geplanten Eishallen machte der Rat den Weg frei, indem er der Änderung des Flächennutzungsplans zustimmte.

Foto: Stadt Krefeld

Drei große Bauprojekte in Krefeld waren Thema im Stadtrat: Die Änderung des Flächennutzungsplans für das alte Kasernengelände Kempener Allee wurde verabschiedet, ebenso die Änderung des Flächennutzungsplanes des Geländes an der Westparkstraße. An der Kempener Allee plant ein Investor das „Quartier Anglicus“ mit mehr als 725 Wohneinheiten, an der Westparkstraße möchte die Stadt Krefeld mit Hilfe eines Investors neue Eishallen bauen.

Der Kölner Investor Rauchfuss et socii Gmbh & Co. KG (RES) entwickelt das „Quartier Anglicus“. Entstehen sollen dort auch Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Gewerbe, eine eigene Nahversorgung sowie eine Kindertageseinrichtung mit Bürgerzentrum. Damit die Änderung des Flächennutzungsplans Rechtskraft erhält, muss die Bezirksregierung Düsseldorf noch zustimmen.

Dem gleichen Fahrplan folgt das Projekt zum geplanten Neubau der Eishallen an der Westparkstraße. Auf dem ehemaligen Kerrygold-Gelände sollen zukünftig noch bessere Bedingungen für den Eissport geschaffen werden. Die Stadt plant hier, gemeinsam mit einem Investor, die Rheinlandhallen mit zwei Eisflächen, einer Dreifachturnhalle, einem Parkhaus sowie einem Bewegungspark im Außenbereich zu bauen.

Auch für Hüls gab es eine wichtige Entscheidung: Der Rat hat die Einleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahren „Tönisberger Straße, nördlich St. Huberter Landstraße“ verabschiedet. Hier plant die Volksbank Krefeld – sie möchte die derzeit auf dem Grundstück bestehende Filiale abreißen und einen größeren Neubau errichten. Red

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