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Warum Deutschland gegen Südkorea gewinnt

Warum Deutschland gegen Südkorea gewinnt

Am Mittwoch geht’s im dritten Vorrundenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im Stadion von Kasan gegen Südkorea. Die WM-Experten der WZ verraten, wie sie die deutsche Nationalmannschaft einschätzten.

Krefeld. Nach mehr als 90 Minuten Zitterpartie und dem kroosartigen Sieg gegen Schweden in der letzten, der 95., Minute, ist die deutsche Nationalmannschaft wieder zurück im Turnier — so scheint es. Am Mittwoch geht’s im dritten Vorrundenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im Stadion von Kasan gegen Südkorea, und die beiden WZ-WM-Experten sind sich umso sicherer: „Das müsste ein klarer Sieg für Deutschland werden.“

Auch diesmal tippen Football-Freestyler Florian Kaulen und Gladbach-Juniorenspieler Nils Macvan wieder das Spielergebnis und verraten, mit welchen Tricks sich die deutsche Elf gegen Südkorea durchsetzen kann.

Das Urteil der beiden 16-jährigen Moltke-Schüler zu den Südkoreanern ist ziemlich vernichtend. „Die südkoreanische Abwehr ist einfach schlecht“, sagt Nils Macvan, Mittelstürmer in der B-Jugend von Borussia Mönchengladbach. Er glaubt, Heung-Min Son, Stürmer beim englischen Erstligisten Tottenham Hotspur und ehemaliger Leverkusener, „ist der individuell beste Spieler der Gruppe. Er hat einen sehr schnellen, starken Schuss und könnte für Deutschland in Kontersituationen gefährlich werden.“ Trotzdem, betont Kaulen, „es gibt heute sicherlich genug Gelegenheiten, Tore zu schießen“. Sein Tipp für die heutige Partie: 4:0 für Deutschland. Macvan setzt auf ein 3:1 für Jogis Jungs.

Wie die Deutschen das hinbekommen? Südkorea, da sind sich die beiden Schüler einig, „kann man am besten mit Kopfbällen austricksen“. Warum? „Die Südkoreaner sind eher klein. Das wird im Kopfballduell schwer für sie.“ Logisch. In Frage kommt dafür nur einer: „Mats Hummels nach vorne — der ist groß und der kopfballstärkste Spieler der deutschen Nationalmannschaft“, da ist sich Macvan sicher.

Wie gut, dass der Bayern-Verteidiger pünktlich zur Partie gegen die Südkoreaner nach seiner Halswirbelverletzung wieder fit ist. Schließlich war es Hummels, der im WM-Viertelfinale 2014 durch sein Kopfballtor das entscheidende 1:0 gegen Frankreich erzielte. Alles weitere ist (Weltmeister-)Geschichte.

Aber: Für ein sicheres Ticket ins Achtelfinale für die Deutschen sind diesmal zwei Tore Vorsprung in Kasan Voraussetzung.