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Von Polizei befreite Welpen müssen im Tierheim Krefeld in Quarantäne

Aus Auto befreit : Verdacht auf illegalen Welpenhandel in Krefeld: Sechs junge Hunde müssen in Quarantäne

Die Zustände im Auto, aus denen die Polizei die Tiere befreit hat, waren fürchterlich. Das hat Folgen für die Gesundheit der jungen Hunde.

Die sechs Welpen, die vor anderthalb Wochen von der Polizei aus einem Auto im Stadtteil Dießem/Lehmheide befreit worden sind, leben im Tierheim Krefeld derzeit auf der Quarantäne-Station. Bei der ärztlichen Untersuchung habe sich herausgestellt, dass die jungen Hunde von Giardien befallen sind. Das sind Darmparasiten, die unter anderem die Dünndarmschleimhaut schädigen und Durchfall verursachen. Die Welpen werden derzeit mit einer Kur behandelt, wie Mona Schellscheidt, stellvertretende Tierheimleiterin, auf WZ-Nachfrage erklärte.

Ob und wann die sechs jungen Hunde je in die Vermittlung gehen, sei noch ungewiss. Die Staatsanwaltschaft müsse erst die Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts auf illegalen Welpenhandel abschließen. Je nach Ergebnis könne es sein, dass die Hunde zurück an die 20-jährige Tatverdächtige gehen.