Leserreporter: Traar Besonderers Jubiläum bei den Segelfliegern

Leserreporter : Traar Besonderers Jubiläum bei den Segelfliegern

Der Verein für Segelflug (VfS) konnte erneut ein ganz besonderes Jubiläum feiern: So ergab die sorgfältigen Buchführung des VfS, dass die Doppetrommelseilwinde des Vereins stolze 25 000 Mal in gewohnt zuverlässiger Art und Weise einen der eleganten Segler in die Luft gezogen hat.

Man kann schon sagen, sie ist eines der wesentlichen Herzstücke im Flugbetrieb des VfS  und auf dem Egelsberg: Gemeint ist die vollständig in Eigenleistung gebaute Doppeltrommelseilwinde mit dem amtlichen Kennzeichen „SW-NRW-170“, die an fast jedem Flugbetriebstag viele Segelflugzeuge mit einem leisen Zischen in die Luft befördert. Grundlage dieses Eigenbaus waren lange und sorgfältige Planungen, die in den 1990er Jahren von Werner und Ralf Froese sowie Martin Wessels vorgenommen wurden. Nach vielen Besichtigungen anderer Schleppwinden, sorgfältigen Beobachtungen, Berechnungen und Analysen an anderen Flugplätzen und mit viel eigenem Sachverstand ging dieses Team damals an die Arbeit. Mit tatkräftiger Unterstützung aller Mitgleider entstand dann unter der Leitung dieses Teams eine technische Meisterleistung, die hinsichtlich der Konstruktion, Verarbeitungsqualität, Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit deutschlandweit und selbst im Vergleich zu kommerziellen Herstellern kaum zu übertreffen ist. Natürlich ließen es sich Ehrenmitglied Werner Froese und sein Sohn Ralf nicht nehmen, den 25 000. Windenstart selbst zu genießen. Stimmungsvoll hob dabei der Ausbildungsdoppelsitzer mit beiden Konstrukteuren ab. Logisch, dass Martin Wessels höchstpersönlich die Schleppwinde bei diesem Start bediente und den Schlepp in den Abendhimmel souverän durchführte. Foto: VfS

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