Brutale Messerattacke Prozess um Totschlag in Krefeld wird fortgesetzt

Krefeld · Am Dienstagmorgen musste sich erneut ein 23-Jähriger wegen Totschlags vor dem Landgericht verantworten. Er soll am 12. Mai in einem Mehrfamilienhaus an der Steinstraße seinen Bekannten niedergestochen haben. Jetzt wurde das psychiatrische Gutachten vorgestellt.

Totschlag in Krefeld: Beschuldigter vermindert schuldunfähig
Foto: dpa/Britta Pedersen

Der Prozess um die Tötung eines 44-Jährigen in Krefeld mit zahlreichen Messerstichen kann erst in der nächsten Woche abgeschlossen werden. Am Dienstag, 19. Dezember, sollen am Landgericht die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung gehört, anschließend das Urteil gefällt werden. Am Dienstag war der Prozess gegen den 23-jährigen Angeklagten fortgesetzt worden. Unter anderem wurden eine weitere Zeugin sowie der Psychiatrische Sachverständige gehört. Dieser bescheinigte dem Beschuldigten eine verminderte Schuldunfähigkeit.

Der junge Mann muss sich wegen Totschlags am Landgericht Krefeld verantworten. Er soll am 12. Mai in einem Mehrfamilienhaus an der Steinstraße einen 44-jährigen Bekannten erstochen haben. Der 23-Jährige war nur wenige Meter von dem Haus entfernt mit Blut an Händen und Kleidung festgenommen worden. Vor Ort soll er die Tat pauschal gestanden haben. Bei einem früheren Prozesstermin hatte der mutmaßliche Täter angedeutet, dass ihn das spätere Opfer in sexueller Absicht berührt habe. An das, was danach passierte, könne er sich nicht erinnern.

(gob)
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