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Tötungsdelikt am Bodensee: Spur führt nach Krefeld

Kriminalität : Tötungsdelikt: Spur nach Krefeld

Tatverdächtige sollen sich in Krefeld aufgehalten haben. Polizei sucht nach Zeugen, die von Gesprächen etwas mitbekommen haben und denen Goldschmuck und andere Wertsachen angeboten oder verkauft worden sind. Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt.

Nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt am Bodensee bereits im Sommer des vergangenen Jahres führen Spuren nach Krefeld. Ein 51-jähriger Mann, der bereits Anfang Juni aus seinem gewohnten Lebensumfeld in Gaienhofen-Hemmenhofen bei Radolfzell am Bodensee verschwand und seitdem vermisst wird, ist laut Polizei mutmaßlich Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Nachdem sich bei ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen die Hinweise verdichteten, dass der Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, wurden am 27. Juli 2019 zwei Personen aus dem privaten Umfeld des Vermissten vorläufig festgenommen. Später wurde eine weitere Person aus dem Umfeld des 51-Jährigen vorläufig festgenommen. Auch gegen diese Person hatte das zuständige Amtsgericht unmittelbar auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft angeordnet. Bislang konnte jedoch der Verbleib des Vermissten nicht geklärt werden. Nachweislich hätten sich zwei der Tatverdächtigen, die der Drogenszene zugerechnet würden, nach dem Verschwinden des Mannes überwiegend, der dritte Beschuldigte zumindest zeitweise, in Krefeld aufgehalten. Die dortigen Strafverfolgungsbehörden haben nun eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt und fragen: Wer kann Hinweise zur Tat geben? Wo und mit wem wurde in Krefeld über den Fall gesprochen? Wo sind im Juni/Juli 2019 im Raum Krefeld Goldschmuck und andere Wertsachen angeboten oder verkauft worden?

Hinweise nimmt die Sonderkommission unter Telefon 07541/701 3434 entgegen. Red