Kranführer kam ums Leben Tödliches Kran-Unglück im Krefelder Hafen: Ermittlungen eingestellt

Krefeld · Die Ermittlungen zum tödlichen Kran-Unglück im Krefelder Hafen sind eingestellt worden. Wie die Staatsanwaltschaft das begründet.

 Der Hafenkran war im Krefelder Hafen eingeknickt.

Der Hafenkran war im Krefelder Hafen eingeknickt.

Foto: dpa/Arnulf Stoffel

Die Ermittlungen zum tödlichen Kran-Unglück im Krefelder Hafen ist eingestellt worden. Das bestätigte die Krefelder Staatsanwaltschaft unserer Redaktion. Ein Gutachten Sachverständiger hatte als Ursache für den Einsturz des Krans bei Entladearbeiten am Morgen des 3. Novembers 2022 einen Konstruktionsfehler benannt. An dieser Einschätzung hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nichts geändert.

Warum das Verfahren nun eingestellt wurde? „Personen, die für diesen Fehler strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könnten, konnten nicht ermittelt werden. Der Konstrukteur ist verstorben“, teilte unserer Redaktion Sonja Pelka, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft in Krefeld mit. Zudem hätten nach bisherigen Erkenntnissen für den Betrieb des Krans keine Anhaltspunkte für einen „konstruktionsfehlerbehafteten Kran“ bestanden. Bei dem Unglück war der 33-jährige Kranführer aus Krefeld ums Leben gekommen.

(pasch)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort