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Tipps der Polizei gegen Einbrecher

Krefeld hautnah : Polizei: Licht an – das kostet wenig und hält Einbrecher fern

Hauptkommissar gibt Tipps für die dunkle Jahreszeit.

Die Dunkelheit zieht Täter an. „Zwischen Oktober und März steigen die Einbruchszahlen an und sind vor allem in Dezember und Januar höher“, berichtet Kriminal-Hauptkommissar Andreas Dallmann den interessiert zuhörenden Besuchern von „Krefeld hautnah“. „Sommerzeit, Urlaubszeit, Einbruchszeit gehört in den Bereich der Mythen.“

Die Krefelder Beamten seien auf einem guten Weg, erklärt er weiter. Hätten sie 2015 noch die höchste Zahl mit 1118 Taten registriert, seien es 2016 noch 760 Einbrüche gewesen, 2017 noch 545 – und in diesem Jahr, Stichtag 20. November, bisher 450. „Wir werden das niedrige Niveau halten.“ Die Zahlen enthalten vollendete und versuchte Taten.

"Krefeld hautnah" in der Villa K

„Wie sind die Zahlen für den Krefelder Westen?“, fragt WZ-Redakteur Steffen Hoss. Dallmann: „Hier gibt es keine höheren Einbruchszahlen. Sie liegen in 2017 und 2018 bei sechs Prozent der Einbrüche.“

Der Fachmann rät: „Lassen Sie die Wohnung oder das Haus bei Abwesenheit bewohnt erscheinen. Das bedeutet ganz einfach: Licht an. Das kostet wenig und ist einfach.“ Mechanische Sicherheitstechnik wie verschließbare Fenstergriffe seien auch die Basis für einen soliden Einbruchsschutz.

Besucher Günther Porst fragt nach der Aufklärungsquote. Antwort: „Mit 20 Prozent liegen wir über dem Landesdurchschnitt.“ Michael Gobbers findet, dass Täter aus organisierten Banden aus Osteuropa kämen und sich als minderjährig ausgeben würden. „Diese Tätergruppe ist uns weggebrochen“, sagt Dallmann dazu.

Der Hauptkommissar berichtet, dass es in den Niederlanden whatsapp-Gruppen gebe, die der Sozialkontrolle dienten. „Wenn unbekannte Leute oder Fahrzeuge beobachtet werden, wird darüber Nachricht gegen. Das Entdeckungsrisiko für Täter wird so größer.“ cf