Theater Hintenlinks mit historischem Fokus auf Schulklassen

Kultur : Hintenlinks mit Kinowochen

Mit zwei neuen Themenschwerpunkten startet die Spielzeit.

Die Sommerpause der Kultureinrichtungen ist fast überall vorbei und das Tagesgeschäft beginnt wieder. Das gilt auch für das Theater Hintenlinks an der Ritterstraße, das nach einigen Veränderungen während der Ferien wieder den Vorhang öffnet. Ab 12. September werden neue und bekannte Filme und Theaterstücke präsentiert.

Die Schwerpunkte liegen auf Krieg, Flucht und Vertreibung

Mit dem Stück „Kriegskind“, das Theatergründer Peter Gutowski nach eigenen Recherchen und Gesprächen mit Zeitzeugen selbst geschrieben hat, startet das Theaterteam in die neue Spielzeit. Man freue sich sehr, dass es wieder losgehe und besonders erfreut sind die Beteiligten über die Realisierung der Programmkino-Wochen.

Für die Zusammenstellung des Spielplans haben Peter und Anuschka Gutowski lange und ausführlich gearbeitet und sich über Themenschwerpunkte Gedanken gemacht. Das Highlight „Programmkino-Wochen“ läuft vom Saisonstart bis zum 14. Oktober. Unter den Themenschwerpunkten „ArbeitsWelten“ und „Krieg, Flucht und Vertreibung“ werden – wie in einer Art kleinem Festival – verschiedene Theaterstücke und Filme gezeigt.

Peter Gutowski betont: „Es ist uns wichtig, dass diese Themen nicht vergessen werden.“ Besonders an diesen Programmpunkten ist, dass hier vormittags und nachmittags Filme und Stücke präsentiert werden und auch jüngere Zuschauer begeistert und an schwierige Themen herangeführt werden sollen.

Bei historischem Ansatz liegt der Fokus auf Schulklassen

Vor allem Schulklassen sollen sich eingeladen fühlen, das Theater Hintenlinks zu besuchen. Mit den Filmen „Maikäfer, flieg“, „Nur ein Tag“ und dem Stück „Kriegskind“ und einer Szene aus Wolfgang Borcherts Buch „Draußen vor der Tür“ soll den jüngeren Zuschauern der Themenschwerpunkt „Krieg, Flucht und Vertreibung“ nähergebracht werden, um zur Diskussion über essenzielle Fragen anzuregen. Für die erwachsenen Zuschauer gibt es Abendkinos und Theateraufführungen ab 19.30 Uhr. Vor allem der Film „Die Brücke“ und das Stück „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ mit Anuschka Gutowski in der Hauptrolle, gehören dabei zu den Höhepunkten.

Neben dem normalen Spielplan werden zu bestimmten Feiertagen auch Sonderveranstaltungen mit jeweils passendem Programm geboten. Beispielsweise wird zu Halloween der Filmklassiker „Shining“ gezeigt und als lustiges Highlight ein Zombie-Schminken angeboten. Auch die Vorführung des Films „Frühstück bei Tiffany“ an vier Sonntagen gehört zu den Höhepunkten. Dann geht es um 11 Uhr mit einem kleinen Frühstück im Foyer des Theaters los.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Theaters unter:

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