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Stadtteil-Check Mitte: Tausende Einsätze in engen Straßen

Stadtteil-Check Mitte : Tausende Einsätze in engen Straßen

Kaum ein Bereich ist für Feuerwehr und Polizei so schwer zu meistern, wie die Innenstadt.

Krefeld. Der 5. Oktober des vergangenen Jahres ist vielen Krefelder Rettungskräften nachhaltig in Erinnerung geblieben: Die Einsatzkräfte müssen am Nachmittag zu einem Brand in einem Mehrfamilienhauses an der Lewerentzstraße ausrücken.

Die Situation am Einsatzort gestaltet sich schwierig: Viel Verkehr in den engen Straßen bereitet gerade der Feuerwehr immer wieder Schwierigkeiten, mit ihrem schweren Gerät schnell an die Einsatzstelle zu kommen.

An der Lewerentzstraße angelegt, müssen die Rettungskräfte sich durch den dichten Rauch im Treppenhaus des Altbaus kämpfen — was wiederum typisch für die baulichen Gegebenheiten und die damit verbundenen Probleme in der Innenstadt ist, wie Feuerwehrchef Dietmar Meißner erklärt.

„Die Treppenräume in Altbauten sind oft beengt. Bei Bränden weisen Altbauten häufig eine erhöhte Brandlast auf (etwa Treppen aus Holz) Dazu sind diese Häuser oft sehr verwinkelt und somit ist die Orientierung in den Gebäuden bei entsprechender Verrauchung deutlich erschwert“, erklärt der Feuerwehrchef.

Zehn verletzte Menschen können die Einsatzkräfte an der Lewerentzstraße aus dem brennenden Haus retten. Zwei Kinder müssen mit Hubschraubern in eine Spezialklinik nach Aachen geflogen werden. Diese müssen jedoch auf dem 750 Meter entfernten Wiesenstück hinter dem Hauptbahnhof starten, da die Bebauung in der Innenstadt einfach keine Landung zulässt.

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