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Surfpark soll 2022 Thema im Krefelder Rat sein

Freizeit : Surfpark soll 2022 Thema im Rat sein

Unterlagen zu Surfpark-Plänen in Krefeld sollen öffentlich ausgelegt werden.

Die weiteren Planungsschritte zur möglichen Errichtung eines Surfparks am Elfrather See sollen noch in diesem Jahr öffentlich einsehbar sein. Laut der Stadtverwaltung sollen die dazu notwendigen Beschlüsse im Sommer in den Stadtrat eingebracht werden. Wenn der Rat zustimmt, werden die Pläne anschließend für mindestens 30 Tage öffentlich ausgelegt. Aufgrund des zu erwartenden Umfangs der Unterlagen ist aber eher von einer längeren Offenlage auszugehen.

Ende 2021 könnte dann die erforderliche Regionalplanänderung für den Bereich östlich des Elfrather Sees in Kraft treten, die von der Stadt angestoßen wurde. Sie ist Grundvoraussetzung, um die geplante Umgestaltung des Areals am Elfrather See überhaupt in die Wege zu leiten. Zuständig ist die Bezirksregierung Düsseldorf, die Entscheidungshoheit liegt beim Regionalrat. „Wenn alles planmäßig läuft, könnte der Rat der Stadt Krefeld somit Anfang 2022 final über die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans entscheiden“, teilt die Stadt am Mittwoch mit, schränkt aber gleichzeitig auch ein, dass dieser Zeitplan sowohl von politischen Beschlüssen als auch von der Frage, welche zusätzlichen Fragestellungen in der kommunalen Bauleitplanung und in der Regionalplanung entstehen, abhängig sei.

Zudem soll auch die Ausarbeitung eines Masterplans Elfrather See mit weiteren Workshops im Sommer und Herbst weitergeführt werden. Die Ratsgruppe UWG/WUZ hat unterdessen einen Antrag im Umweltausschuss zur Klimaschädlichkeit eines neu gebauten Surfparks am E-See gestellt. hoss