Grüne Energieerzeugung Strom aus Bananenschalen? Krefeld prüft neue Energiequelle

Krefeld · Derzeit werden Bioabfälle in Krefeld nur kompostiert. In Zukunft könnte sich das ändern.

Bislang gibt es in Krefeld keinen Anschlusszwang für die braune Tonne. Brot und Essensreste gehören bislang noch nicht rein.

Bislang gibt es in Krefeld keinen Anschlusszwang für die braune Tonne. Brot und Essensreste gehören bislang noch nicht rein.

Foto: dpa/Arno Burgi

Auf der Suche nach neuen, umweltschonenderen Energiequellen bieten die braunen Tonnen mit ihren Bioabfällen reichlich Material. So hat beispielsweise eine Bananenschale einen Energiegehalt von 75,6 Kilojoule (kj), umgerechnet auf einen 30-prozentigen elektrischen Wirkungsgrad bei einer Elf-Watt-Lampe, würde die Energie für 34 Minuten Licht reichen (Berechnung nachzulesen im Internet unter https://t1p.de/p9a3h). 100 Gramm Kartoffeln, ganz gleich, ob roh oder gegart, würden für 78 Minuten Licht reichen. Biomasse hat also eine Menge Potenzial für die Energieerzeugung im Rahmen der Energiewende, was im neuen städtischen Klimaschutzgesetz ebenso aufgegriffen wird wie im neuen Abfallverwertungskonzept (AWK) des Kommunalbetriebs Krefeld (KBK). Das hat der Rat vor Kurzem verabschiedet.

Energieerzeugung aus Biomasse ein Schritt zur Klimaneutralität