Streit um Ringlösung setzt sich fort

Streit um Ringlösung setzt sich fort

CDU und SPD untermauern ihre Standpunkte.

Krefeld. Die CDU-Bezirksfraktion Hüls hat am Montag noch einmal bekräftigt, dass sie noch nicht von der Kleinen Ringlösung zur Anbindung des Hülser Zentrums an das Straßenbahnnetz abgerückt ist. "Mutmaßungen der letzten Tage sind falsch", sagt Alexander Tüller, Sprecher der Fraktion. Im Jahr 2007 habe man der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens gerade auch im Hinblick auf bestehende Zweifel an der technischen Umsetzbarkeit zugestimmt. "Wir waren der Auffassung, dass sich die Berechtigung dieser Zweifel erst bei Vorliegen der konkreten Planung beurteilen lassen. An dieser Auffassung halten wir fest", erklärt Tüller.

Das heißt, die CDU will weiterhin das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens vorgestellt bekommen, um die Frage der technischen Realisierbarkeit auf der Schulstraße zu klären und "nach sorgfältiger Güterabwägung zu entscheiden". Tüller kritisiert, dass das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens längst überfällig sei. "Die Gründe für die Verzögerung sind seitens der Verwaltung bislang nicht transparent gemacht worden, obwohl es an entsprechenden Nachfragen nicht gemangelt hat", erklärt der Sprecher. Grund sei, so vermutet er, dass es "massive Probleme bei der planerischen Umsetzung insbesondere im Bereich der Schulstraße" seien.

Die SPD hält unterdessen an ihrem Plan, das Planungsverfahren zu beenden, fest und hat am Montag einen entsprechenden Beschluss bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung beantragt. Sprecher Hans Butzen schlägt für Januar einen Runden Tisch vor, der mit je zwei Vertretern jeder Fraktion und Stadtvertretern besetzt ist.