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Streit um Haltestellen-Umbau

Streit um Haltestellen-Umbau

Bezirksvertreter vertagen die Entscheidung.

Fischeln. Der Umbau der Straßenbahnhaltestellen auf der Kölner Straße ist ein Dauerthema in der Bezirksvertretung Fischeln. So auch in der letzten Sitzung des Jahres. Es geht um den barrierefreien Umbau der drei Fischelner Straßenbahnhaltestellen Stadtpark, Rathaus und Eichhornstraße. Die Baumaßnahme ist in Fischeln umstritten — viele verschiedene Varianten wurden diskutiert, zu einem einvernehmlichen Ergebnis ist man nicht gekommen.

So auch in dieser Sitzung. Ein Planfeststellungsverfahren — Grundlage für den Förderantrag beim Land — soll im Frühjahr nächsten Jahres ausgearbeitet werden. Die Stadtwerke (SWK) streben einen Umbau der drei genannten Stationen in einem Rutsch an: „Wir werden nicht drei Jahre hintereinander die Kölner Straße in eine Großbaustelle verwandeln“, sagt SWK-Bauleiter Heinz Josef Dellen. Es ist ein massiver Eingriff, für Fußgänger, Radfahrer, den Autoverkehr und auch für die Straßenbahnlinie 041 — der Umbau könne nicht bei laufendem Straßenbahnverkehr stattfinden. Die Station Clemensstraße ist weiterhin nicht im Umbauplan. „Wir sind immer wieder zu dieser Lösung zurückgekommen“, sagt Guido Schilling, Geschäftsführer der SWK Mobil. „Wir halten diese Lösung für die optimale.“ Die Bezirksvertreter stellt diese Aussage nicht vollends zufrieden. Ein Runder Tisch mit allen Beteiligten soll strittige Punkte bearbeiten.

Zwar kein Dauerbrenner in der Diskussion, aber dennoch strittig: die Einrichtung von Car-Sharing Parkplätzen. Vier Standorte wurden ins Spiel gebracht: am Hallenbad an der Kölner Straße, an der Hafelsstraße, an der Wedelstraße und an der Wilhelm-Stefen-Straße. Letzteres wird vom Werbering und dem Bürgerverein favorisiert. „Weil keine bestehenden Parkplätze dafür wegfallen“, sagt Werbering-Vorsitzender Robert Reichling.