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Stefan Kronsbein steht dem Regionalverbande Niederrhein des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz vor

Denkmalpflege : Kronsbein setzt auf Denkmalpflege

Krefelder ist Vorsitzender des Regionalverbands mit 8000 Mitgliedern.

Verleger Stefan Kronsbein ist Vorsitzender des Regionalverbandes Niederrhein des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Der auch für Krefeld zuständige Regionalverband (RVDL), gegründet 2010, hat rund 200 Mitglieder und ist Teil des großen Vereins mit insgesamt 8000 Mitgliedern. Dieser besteht schon seit 1906 und wirkt im Gebiet der früheren Rheinprovinz, also von Kleve bis Mainz.

Kronsbein will sich mit seinem sechsköpfigen Vorstand für mehr Vernetzung und behutsameren Abbau von Bodenschätzen einsetzen. Seine engsten Mitstreiter sind die bisherige Vorsitzende Marion Brüggeler und weitere Mitglieder aus Geldern, Millingen, Viersen und Xanten. Fünf weitere Beiratsmitglieder kommen aus Koblenz, Uedem und Wesel. Sie alle sind, wie Kronsbein, schon viele Jahre ehrenamtlich auf den Gebieten Denkmalpflege und Landschaftsschutz tätig.

„Wir wollen mit dazu beitragen, dass sich die zahlreich vorhandene Kompetenz bündelt. Behördliches und ehrenamtliches Tun müssen nicht nur voneinander wissen, es muss noch mehr Kommunikation untereinander geben“.

Ganz konkret bereitet der Vorstand des RVDL die Aktion „Lasst die Kirche im Dorf“ vor. Mit aller Konsquenz will man sich für den Erhalt vom Abriss bedrohter Kirchengebäude einsetzen. Kronsbein nennt das positive Beispiel der Grabeskirche auf der Hülser Straße. Hier ist in den letzten Jahren im ehemaligen Gotteshaus der Gemeinde St. Elisabeth zu Thüringen, der ehemaligen Klosterkirche, die erste Krefelder Grabeskirche entstanden.

Damit ist der Bestand des ortsteilprägenden Gotteshauses auf lange Zeit gesichert. „Wir ringen mit allen Verantwortlichen um die Kirchenbauten, die meist mitten in der Gemeinde oder Stadt stehen und zur Identifikation der Bürger mit ihrem Ort wichtig sind.“ Beim Landschaftsschutz ist es der fast ungehemmte Kiesabbau, welcher den Beteiligten zu schaffen macht.