Wie sieht es mit dem Schroersdyk aus? Die SPD-Fraktion will Antworten

Verkehr : Buckelpiste bremst Inrather immer noch aus

Wie sieht es mit den Plänen für den Schroersdyk aus? Die SPD-Fraktion fordert Antworten.

Autofahrer nehmen auf dem Schroersdyk das Tempo raus, weil sie ihre Fahrzeuge nicht beschädigen wollen. Auf die Bremse tritt für diese Strecke nach Ansicht der SPD-Fraktion im Nordbezirk aber auch die Stadtverwaltung. Deshalb fordert sie in einem Antrag für die kommende Bezirksvertretungssitzung am 26. Februar Informationen aus dem Rathaus zum aktuellen Stand der Erschließung der Strecke. Angesichts der „unvermuteten Verzögerungen“ möchte sie einen Bericht zum „Stand des Kostenvoranschlags und den Planungsstand mit einem verbindlichen Terminplan“.

Eigentlich hätte die „Seenlandschaft“, wie die Inrather die Schlagloch-Strecke nach Regen auch ironisch nennen, schon vor Jahren ausgebaut sein sollen. Zuletzt hatte es 2017 aus der Verwaltung geheißen, dass es noch im gleichen Jahr losgehen werde. Im Sommer 2018 lagen der Bezirksvertretung Nord dann tatsächlich Beratungsunterlagen vor.

Darin war allerdings die Finanzierung für die Verbindung von der Inrather Straße zum Langen Dyk nicht berechnet. Diese sollte dann zeitnah nachgeliefert werden, damit die Anwohner keine bösen Überraschungen erleben. Denn genau wegen der ursprünglich anderen und deutlich teureren Ausbaupläne und damit auch hohen Beteiligung der Schroersdyk-Anwohner, hatte es massive Proteste der Bürger gegeben. 2016 war dann von den Planern der Stadt schließlich eine kostengünstigere Variante erdacht worden.

SPD-Bezirksvertreter Ralph-Harry Klaer hat den Eindruck, „wenn wir nicht nachfragen, dann passiert nichts mehr“. Zuletzt seien die fehlenden Informationen zum Jahreswechsel versprochen worden. „Seitdem ist wieder ein Vierteljahr verstrichen“, so Klaer, der bis zum Herbst 2018 Bezirksvorsteher im Norden war. „Ich möchte, dass endlich gebaut wird. In dieser Legislaturperiode soll das Ding vom Tisch.“