Anwohner wehren sich gegen einen angeordneten Rückschnitt : Streit um drei Bäume am Holzapfelweg

Vor dem Verwaltungsgericht klagte das Ehepaar gegen die Verfügung der Stadt Krefeld über den Beschnitt ihrer Bäume.

Meta Laps (74) und ihr Ehemann Hans (75) streiten sich mit der Stadt Krefeld. Es geht um drei Bäume an der Grenze ihres rund 700 Quadratmeter großen Grundstücks am Holzapfelweg. Besagte Bäume (Thuja, Zeder und Birke) ragen mit ihren Ästen in den „befahrbaren Wohnweg“ hinein, der sich in einer Breite von 2,32 Metern neben dem Grundstück befindet. Und diese Bäume müssen nach einer Verfügung der Stadt bis zum 23. Mai in Höhe der Sackgasse auf 4,50 Meter geschnitten werden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, wie es heißt.

„iWr enwnho rehi itse atsf 05 eJhanr, eid uemBä dsin afst gnseauo al,“t stga ateM .Lasp Velie arehJ beah se esstt iu,ectsheagr esi bis zu eenir ehHö nvo 25,0 neretM uz ninesdec.h aDs sie imt miene hgaieelmen rbMtaieetir erd etnvSauwtargtdl so earetinbvr wernd,o anrda ahbe nma icsh ag.henlte roV aleiheinnb Jhaner sei dnan ctlpöhlzi ein nehSeircb n,ogeemkm in med nam uzm bnäesgA rde seÄt ibs in inee eöHh von 04,5 etnerM gfarorfetdeu e.uwdr Am tnräksset rewä der sLenabbemu h(uTja) efrbnf.toe

hädSnce an nde uBäemn crdhu nde thSitnc eebtrtcühf

Dei 7grih-4Jeä üebfethrct crudh ned ihtcntS eänhSdc an edn ueBmän ndu sweit fua rdot tnderübe lVegö .ihn erMh chon tah ies arbe ml,oPereb ned Siwnnnsdelae eib rde Satdt drelKef imt Bklci auf die ehtöchitShn nnlihau.ezchozlev coNh mi zrMä ies nie eieibMatrtr sed hrecFbhcieas telztcwsUuhm eib rhi wgeeesn dnu abhe ä,lrrkte assd lale ried uBmeä gesnud und ftnsatsde i.esen sDa„ baeh ich orsag sric.fichlht“ Nun aebr hege nvo inhen glehcnaib eine hGeraf sau.

Vro emd nhlrtcrtgseeagiVuw ni rsfloDdseü gtklea dsa Eerahpa egeng die frVegnguü edr Std.ta nEei nsdcgiunhEet eis neeetvllu im tsrbHe uz wr,aenetr gtsa eaMt spa.L iDe davweSgtultrtna – hcreeiB t-Stda udn ahenVpunkselrrg – aheb rih areb elt,rärk dre alFl sei hnctei,sdeen sie esüms end titShnc cüznulvrgieh en.oehrnvm eniE rstiF bis ncah rde cncrhielthegi gtsuhnniEecd ise wrevtgerie edro.nw hc„I bhea cthin uelab,gtg sdsa se so wite tom“mk, gtas die r4Jg-hei7ä .ttflcüedponshk i„rW olelwn hcod run ni euRh ,eebln mti ruensne Bnue“mä.

Dei datSt dKerefl eielrtutb dne llaF sdeni sanrde: Der rlEanagit nvo iFimlae sLap sei vmo ciaruggserthVwlnte mi Mzrä eahegtnlb own.dre sE sie ahcu tnhic dtami uz recne,hn assd se mi aehvurHrpnefat nsdare intes.ceehdt haDenmc beha nma eien uendvügrfusOgrgnn e,lesrtlt cowahn erd hicRkcüttns bis umz 32. iaM oenefrlg e.müss Flsal idse nthci ,heethcsgi eewdr die tatdS tsebls uaf Keotns dre ulEeehet dies nsve.ensaalr

iDe aSttd uftbre sich afu das nS-teßar nud eWesezetgg N.RW tLau eeismd eeins fua genValenr edr daröbSuneretehaßb unnpgnzfaAlen zu bis,egtinee wnne sie eid trrkhhiiceserheVse neeibg.tentrhcäi hac„N red dugcishnEnte eds sietGerch tnhedla es scih bie med agpzleeHowlf mu neei öcfitlnefh egdmeiwte s,ßeneaGedmteri afu wlherec rezueahgF imt rhnhöee utabAefun wie egMarhü,fluezl gRenguewsntta rdoe geauezFhr rde uakltPgzlnueets uhgiertennd anfrhe knneön nües,ms“ sagt iene iscepderrh.Statn

neD tluhEeeen eis iihwrnete ehlstoecfin egitmiltet ,enwdor ieb den erntebAi adufar uz ,haetnc ssda ishc tdor miöircegehlwes ögVle dneifbne n.nenktö otnSell„ gVlöe rudngvefneo ew,nedr snid die enbrteiA orsfto zu rcnreehetnub und dei tenreU arhbzutthreöcusNde hglznericvuü uz hn,eceiabthincgr taimd deies aerhgcctfhe geognbre nreewd ök“ennn, ntotbe edi rntwagelV.u tiM iiHesnw fau das ufenldae tHerrafupevanh eitlter sei nkeei reenetiw nAskeufüt zu dem aF.ll