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Hundehalterin fühlt sich von Landschaftswächter bedrängt

Hundehalterin fühlt sich von Landschaftswächter bedrängt

Krefeld-Traar. Der Egelsberg gilt aufgrund seltener Pflanzen und Nistplätze für Vögel als Naturschutzgebiet. Deshalb besteht dort für Hundehalter eine permanente Anleinpflicht.

"Das weiß ich auch und halte mich immer daran", sagt Silke Krause. Dennoch machte sie bei einem Spaziergang mit ihrem Australian Shephard eine unangenehme Erfahrung. "Ich habe mir den Schuh zugebunden und deshalb kurz die Leine losgelassen. Mein Hund ist aber nicht weit gelaufen, und ich habe ihn sofort auch wieder festgehalten", schildert Krause.

Dennoch wurde sie von einem Landschaftswächter angesprochen, der sie auf ihr Fehlverhalten hinweisen wollte. "Dabei war mein Hund doch angeleint", erklärt die Halterin. Da sie sich keiner Schuld bewusst war, ging sie weiter. Der ehrenamtliche Helfer folgte ihr zu Fuß, anschließend im Wagen und rief schließlich die Polizei, um ihre Personalien aufnehmen zu können.

"Damit kommt der Landschaftswächter seiner Aufgabe nach, Bürger anzusprechen, auf ihre Fehler hinzuweisen und die entsprechenden Konsequenzen aufzuzeigen", so Manuel Kölker vom Presseamt. Silke Krause fühlte sich durch die Verfolgung bedrängt und unfair behandelt. Wegen des Vorfalls wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen sie eingeleitet.