Warnung vor Unfallgefahr Ärger um Radweg in Krefeld: Eltern schalten nach Sturz des Sohnes Anwältin ein

Krefeld · Ein Radweg in Krefeld sorgt für Ärger: Ein Radfahrer hatte bereits vor einer Unfallgefahr gewarnt. Dann stürzte ein Kind und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Eltern haben eine Anwältin eingeschaltet.

Die Eheleute Sascha und Daniela Backes auf der Brücke Rather Straße, wo ihr Sohn über eine hochgedrückte  Baumwurzel mit dem Fahrrad schwer gestürzt war. Der Kommunalbetrieb hat die Stelle inzwischen mit einer Bitumenschicht entschärft.

Die Eheleute Sascha und Daniela Backes auf der Brücke Rather Straße, wo ihr Sohn über eine hochgedrückte  Baumwurzel mit dem Fahrrad schwer gestürzt war. Der Kommunalbetrieb hat die Stelle inzwischen mit einer Bitumenschicht entschärft.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Radfahrer Uwe Finke hatte schon länger vor den Bodenwellen auf dem Radweg der Rather Straße Richtung Elfrather Weg gewarnt, wie die WZ im vergangenen November berichtete. So gefährlich, Kostenpflichtiger Inhalt dass sie wie eine „Sprungschanze mit Fluggarantie“ wären und die Stadt Unfälle befürchten müsse. Entsprechend hatte er den Kommunalbetrieb und die Politiker in der Bezirksvertretung Ost darüber informiert. Was er jedoch nicht wusste, dass genau diese Bodenwellen am 3. Juni der Grund waren, dass der zehnjährige Sohn der Eheleute Sascha und Daniela Backes bei einer gemeinsamen Radtour verunglückt war und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er hatte noch Glück im Unglück. Innere Organe wurden durch den umschlagenden Lenker, der sich beim Sturz in den Unterleib bohrte, nicht verletzt.