100 neue Wohnungen für Oppum

In den kommenden fünf Jahren soll an der Herbertzstraße kräftig investiert werden.

Krefeld. In Oppum und Linn tut sich was. An der Herbertzstraße will die Stadttochter Wohnstätte zum Beispiel in den nächsten fünf bis sechs Jahren eine „ganz große Investition“ tätigen, sagt Geschäftsführer Thomas Siegert. Details zu beiden Stadtteilen will er in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 25. November vortragen.

Das Areal der ehemaligen Obdachlosenunterkünfte ist insgesamt rund 30 000 Quadratmeter groß. Rund 100 Wohneinheiten sollen hier entstehen und zwar in einer Mischung aus Einfamilienhäusern und Geschosswohnungen. Interessenten sollen sowohl mieten als auch kaufen können. Geplant ist außerdem ein Architektenwettbewerb. Ein Bauträger soll mit ins Boot geholt werden.

Derweil ist der Startschuss an der Werkstätten-/Maybachstraße bereits gefallen: Hier entstehen öffentlich geförderte Wohnungen sowie Gewerbe.

Und auch in Sachen Parkhaus Oppum geht es voran. Zusammen mit der Lebenshilfe sind drei Wohngruppen geplant. Hinzu kommen öffentlich geförderte Wohnungen. Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr gestellt werden.

In Linn wird derzeit für Senioren Wohnraum geschaffen. Der Bau der rund 20 Wohnungen neben dem Seniorenheim gehe gut voran, sagt Siegert. An der Rathenaustraße werden nach dem Abriss fünf bis sechs Einfamilienhäuser zum Vermieten entstehen. Neu gebaut werden soll auch im Bereich der Preußenschule. Der Bebauungsplan sei bereits fertig, so Siegert.

Zudem werden in den nächsten sechs bis sieben Jahren an der Tilsiter Straße auf der Seite mit den geraden Hausnummern 15 Miet-Einfamilienhäuser für Familien mit Kindern entstehen, auf der anderen Seite Geschosswohnungen.

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