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Das Projekt Rheinblick eint die Fraktionen

Das Projekt Rheinblick eint die Fraktionen

CDU, SPD, Grüne, FDP, UWG und Linke fordern in einem gemeinsamen Antrag, dass die Verwaltung Bedingungen nennt.

Krefeld-Uerdingen. Die Fraktionen im Stadtrat wollen das Projekt Rheinblick in Uerdingen endlich umgesetzt sehen. In einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, Grüne, FDP, UWG und Linken an den Planungsausschuss fordern die Parteien die Verwaltung auf, endlich die Bedingungen zu nennen, die die parat stehenden Investoren erfüllen müssen, damit sie eine Genehmigung erhalten.

"Das gilt insbesondere für die Fragen und Probleme, deren abschließende Klärung noch aussteht, die jedoch für den Projektfortschritt von elementarer Bedeutung sind", heißt es in dem Antrag wörtlich. Dazu zählt vor allem der Hochwasserschutz und die Erschließung des Geländes, also Straßen und Versorgungsleitungen wie Straßen, Wasser/Abwasser und Strom.

"Bei einem gemeinsamen Gespräch aller planungspolitischen Sprecher mit Carl Gustav Cremer, dem Miteigentümer des Müncker-Geländes am Rhein, ist einmal mehr deutlich geworden, dass die Investoren von der Stadt im Stich gelassen werden", sagt Uerdingens Bezirksvorsteher Elmar Jakubowski. Cremer werde nicht mitgeteilt, welche Aufgaben er im Hinblick auf Hochwasserschutz und Erschließung zu erledigen habe.

Gesprochen werde mit den Eigentümern und Investoren zu wenig, meint Jakubowski. "In der Verwaltung sitzen Hauptberufler, die endlich ihre Netzwerke nutzen müssen, um das Projekt Rheinblick auf den Weg zu bringen. Sonst wird auch das achte Jahr nach der Vorstellung der Pläne verloren sein", sagt der Bezirksvorsteher.

Zu einer Bremse könnte sich auch die Klage gegen den Bebauungsplan vor dem Verwaltungsgericht erweisen. "Nach vorliegenden Informationen werden Verfahrensfehler geltend gemacht, die der Stadt zur Last gelegt werden und die die Rechtskraft des Bebauungsplanes in Frage stellen", heißt es in dem Antrag.