Jubiläum Streit um Kirmes-Gebühren führt 1931 zu Tumult und Handgreiflichkeiten

Krefeld · Hohe Stand- und Eintrittsgelder sorgen für Schaustellerstreik

 Der Kirmesplatz auf einem Bild um 1930. Die Schausteller kamen schon damals aus ganz Deutschland, das Schild links verrät es: „H.J. Gropengiesser Figur & Bahn Hamburg Hannover“ ist darauf zu lesen.

Der Kirmesplatz auf einem Bild um 1930. Die Schausteller kamen schon damals aus ganz Deutschland, das Schild links verrät es: „H.J. Gropengiesser Figur & Bahn Hamburg Hannover“ ist darauf zu lesen.

Foto: Stadt Krefeld

Die Kirmes auf dem Sprödentalplatz feiert in diesem Frühling ihr 100-jähriges Bestehen. Die ersten Buden und Fahrgeschäfte wurden 1924 zunächst auf einem recht kleinen Areal an der Grenzstraße Ecke Uerdinger Straße aufgebaut – damals noch umzäunt. Dass die Generation der Urgroßeltern für das Spektakel in Krefeld sogar noch Eintritt zahlen musste, wie heute für einen Freizeitpark, sorgte 1931 für einen heftigen Streit zwischen der Stadt und den Schaustellern.