Kinderheim: Tanzen und Singen für die Kindermensa im Marianum

Kinderheim : Tanzen und Singen für die Kindermensa im Marianum

Die Stage Dreamers wollen mit einer Musical-Gala am Samstag, 17. Dezember, Geld für die Kindermensa des Marianums sammeln.

Krefeld. Tanztheater nach beliebten Melodien für einen guten Zweck: Das bietet die Musical-Gala, die am Samstag, 17. Dezember, ab 18 Uhr im katholischen Kinderheim Marianum, Hubertusstraße 226, über die Bühne wirbeln wird.

Rasmus Olders, Tanzpädagoge und Choreograph aus Krefeld, hat mit seiner Gruppe Stage Dreamers eine zweieinhalbstündige Bühnenshow erarbeitet, die aus bekannten Musicals wie „Mary Poppins“, „Anastasia“ und „Chicago“ schöpft, vor allem aber aus „Les Misérables“ — einem der meist aufgeführten Musicals der Musikgeschichte, komponiert und getextet nach dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo. Insgesamt 22 Akteure haben ein Jahr lang gearbeitet und geprobt. Ihr Anliegen: Krefelder Kindern das Leben ein Stückchen besser zu machen.

Denn der Eintritt zur Musical-Revue im Kinderheim ist frei. Aber es wird um Spenden gebeten. Zugute kommen sollen sie der Kindermensa, mit der das Marianum seit 2006 Kindern aus der Nachbarschaft, die zu Hause keine warme Mahlzeit bekommen, einen kostenfreien Mittagstisch bietet.

Dafür bietet das Rasmus-Olders-Team eine professionelle Performance: Im Wechsel mit den Tanzsequenzen treten zahlreiche Gesangssolisten auf. Wie die fünfköpfige Familie Hee, die Tanzen und Singen zum gemeinsamen Hobby gemacht hat. Bemerkenswert vor allem die Soli der Kinder: Der siebenjährige Aaron tanzt „All that Jazz“ aus dem Musical „Chicago“, seine Schwester Anna (10) singt „Wir Kleinen“ aus „Les Misérables“, und der zwölfjährige Joshua schmettert „Mit 66 Jahren“ aus der Udo-Jürgens-Show „Ich war noch niemals in New York“.

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