Oppum : Herbertzstraße: Erstes Haus steht

In Oppum sind viele Bauprojekte angelaufen. Beratungen über Eisenbahnüberführungen an Trift/Weiden stehen an.

Krefeld. Oppum entwickelt sich an einigen prominenten Stellen weiter. Der Stadtteil verändert sein Gesicht. So könnte das nächste Stück Bahnpromenade zwischen Oppum und Linn in Angriff genommen werden. Ebenso gibt es am Mittwoch im Bauausschuss Beratungen über die Eisenbahnüberführungen an Trift/Weiden, die für die Promenaden-Entwicklung wichtig sind.

Außerdem: Im neuen Wohnquartier an der Herbertzstraße steht das erste Haus, und im Bereich des abgerissenen Parkhauses geht es auch im Frühjahr mit der Bautätigkeit los.

„Die alte Trasse der Hafenbahn im Bereich des Schönwasserparks wurde bereits entwidmet“, berichtet CDU-Ratsherr Jürgen Wettingfeld. „Dort könnten - falls noch vorhanden - Mittel aus dem Kommunalen Investitionsförderprogramm eingesetzt werden, um das nächste grüne Teilstück zwischen Forstwald und Uerdingen weiter zu entwickeln.“

Mit der Verbindung an der Bahnüberführung an Trift/Weiden könnte der Anschluss dann an die Bahnpromenade bis zur Feuerwache erfolgen. Wettingfeld: „Die DB Netz AG muss in naher Zukunft viele ältere Eisenbahnunterführungen erneuern. Auch die genannte. Hier könnte es bereits 2018 mit einer Aufweitung losgehen. Da müssen die Vertreter der Verwaltung mit denen der Bahn verhandeln.“

Der Neubau könnte in zweifacher Hinsicht gut sein. „Die Gehwege, die mit weniger als einem Meter Breite eigentlich gar keine sind, sind für Schulkinder viel zu gefährlich“, sagt der Christdemokrat. Die Fahrbahn hat nur acht Meter Breite.“ Das soll sich mit dem Neubau auf eine Gesamtbreite von 16 Metern ändern, mit jeweils 2,50 Meter breiten Gehwegen, zwei Meter breiten Radfahrstreifen und sieben Metern Fahrbahn-Breite.

„Zudem gibt es dann Platz für eine Rampe, zwischen den Gleisen, hinunter zur Straße Trift und der ebenerdig weiterführenden Promenade.“ Die Gesamtbausumme für den Gleisbau könnte rund zehn Millionen Euro betragen mit einem städtischen Eigenanteil von rund drei Millionen.

An der Herbertzstraße haben die Bautätigkeiten begonnen. „Das erste Haus steht“, berichtet Wettingfeld. „Nun folgen Reihenhäuser, und im Januar beginnt Architekt Dieter Berten mit der Verwirklichung seines Siegerentwurfs, der an Stararchitekt Mies van der Rohe erinnert. Das 30 000 Quadratmeter große Grundstück wird mit 150 Wohneinheiten - 150 im Geschosswohnungsbau und 30 als Einfamilienhäuser - entwickelt.

Wettingfeld erklärt, dass im Frühjahr der Bauantrag für das neue Haus mit der farbigen Fassade an der Stelle des früheren Parkhauses gestellt werde. „Es wurde eine Lösung für die Finanzierung der Wohngruppen für junge Erwachsene mit Behinderungen der Lebenshilfe gefunden.“ Bisher wächst dort nur das Unkraut aus der Baugrube.