Krefeld: Wieder Stadtteilkulturfest "Rund um Heeder"

Stadtbezirk Süd : Ein Fest mit Tohou und Wabohou

„Rund um Heeder“ gibt es am 6. Juli ein buntes Programm.

Vor dem schönen Gebäude der ehemaligen Tapetenfabrik an der Virchowstraße geht es beim Stadtteilkulturfest „Rund um Heeder“ richtig rund. Seit rund 20 Jahren ist es guter Brauch, dass alle zwei Jahre die Bezirksvertretung Krefeld-Süd dieses Fest organisiert. In diesem Jahr wird am Samstag, 6. Juli, gefeiert – ohne störende Absperrung, wie die Organisatoren hoffen.

„Auf der Bühne vor dem Gebäude gibt es ein buntes Programm mit Musik, Folklore, Akrobatik, Majoretten-Corps und diversen Tanzauftrittem“, berichtet Gisela Brendle-Vierke, die als Bezirksvorsteherin traditionell für die Organisation der Bürgerfete zuständig ist. Eröffnung des Festes ist um 14 Uhr durch Oberbürgermeister Frank Meyer. Um 15 Uhr wird in der Studiobühne II das Kinderstück „Tohu und Wabohou“ durch das Kresch-Kindertheater gezeigt.

Loch in der Straße könnte
das festliche Treiben stören

An etwa 25 Marktständen präsentieren sich sowohl Schulen, Kindergärten, das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) und viele relevante Gruppen, die in Krefeld Süd aktiv sind. „Es werden Mitmachaktionen angeboten, die besonders auch unsere kleinen Gäste ansprechen werden“, berichtet die Bezirksvorsteherin.

Auch eines der wichtigen Themen des Bezirks Süd werde aufgegriffen: „Der Dreck muss weg“. Eine Initative unter diesem Namen, die dazu beitragen will, den Stadtteil sauber zu machen und zu halten, hatte Bredle-Vierke selbst in ihrer SPD-Fraktion angestoßen.

Darüber hinaus zeigen eine Reihe von Kunstschaffenden ihre Arbeiten. Die Pförtnerloge ist besetzt, das Theater Hintenlinks präsentiert sich und Porzellanmanukturen aus der alen Brotfabrik Im Brahm stellen ihre Werke vor.

Natürlich sorgen die Bürgervereine, der deutsch-türkischen Kulturverein EKIN und Vertreter der muslimischen Gruppierungen für das leibliche Wohl aller Besucher. „Es ist ein bunter Markt zum Staunen, Klönen, Sich-Kennenlernen und Genießen, der vor der Fabrik Heeder aufgebaut wird“, betont die Bezirksvorsteherin.

Die Initiatoren, also die Mitglieder der Bezirksvertretung Krefeld-Süd, hoffen auf gutes Wetter – und darauf, „dass es der Fachbereich Tiefbau der Stadt Krefeld vor dem Termin noch hinkriegt, dass die Pflasterung des Loches mitten in der Fahrbahn der Virchowstraße geschlossen wird“, sagt Gisela Brendle-Vierke: „Denn diese Absperrung würde das festliche Treiben vor der Fabrik Heeder entscheidend stören.“ WD

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