Grönländer Vereine ziehen an einem Strang

Akteure im Krefelder Westen wollen bei öffentlichen Veranstaltungen Überschneidungen vermeiden.

Krefeld. In Grönland wird ein guter wie pragmatischer Kommunikationsstil gepflegt. Zur ersten Sitzung des Bürgervereins im neuen Jahr verteilte man an alle, die in den Saal von „Destina zum Schrörshof“ gekommen waren, einen vorbereiteten Kalender samt Kuli. Heinz-Werner Knoop, Vorsitzender des Bürgervereins Grönland 1952, freute sich, viele Vereine und Institutionen aus dem Krefelder Westen zur Jahresplanung zu treffen: „Ich bin überwältigt von dem Echo!“

Vertreter der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß Grönland, der Bezirksvertretung West, der Pappköpp, des Kinderbauernhofs Mallewupp, des Vereins Anstoss-Emmaus, der Pfadfinder, des Kleingartenvereins, der Grundschule Horkesgath und der Pfarrgemeinde Heiligste Dreifaltigkeit koordinierten ihre öffentlichen Termine. Die Schriftführerin des Bürgervereins, Beate Brinkert-Rütten, ermutigte die Anwesenden, Informationen dafür zu liefern.

Mathias Gorgs von den Pfadfindern in Grönland berichtete, dass sie im vergangenen Dezember einen Förderverein gegründet haben, um Projekte finanzieren zu können. Aktuell ist die Anschaffung eines Kleinbusses geplant, das für Wochenend- und Sommerlager benötigt wird. Bei den hohen Mietkosten f scheine es günstiger, einen gebrauchten Neunsitzer zu kaufen. Sponsoren könnten den Bus als Werbefläche nutzen.

Dieser Plan stieß bei der Karnevalsgesellschaft gleich auf großes Interesse. Dort hat man in der Session ein ähnliches Transportproblem bei Auftritten der Tanzgarde. Der Kleingartenbauverein und die Karnevalisten suchen, wie sich herausstellte, im Krefelder Westen einen großen Saal für ihre Treffen und die Kleingärtner kümmern sich bereits um ihr Jubiläumsfest zum 100-jährigen Bestehen, das sie in drei Jahren feiern. Themen, die viele Grönländer bewegen, sind der Müll, die Parkplatzsituation und heikle Punkte im Straßenverkehr.