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Tausende Narzissen zur Verschönerung des Stadtteils

Tausende Narzissen zur Verschönerung des Stadtteils

Bürgerverein und Grünflächenamt legen gemeinsam mögliche Pflanzstellen fest.

Krefeld. Mit sechs neuen Mülleimern hat es angefangen, mit tausenden Narzissen soll es weitergehen. Der Bürgerverein Kliedbruch hat in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt optische Verschönerungen im gesamten Stadtteil geplant. „Wir wollen uns unseren grünen Stadtteil erhalten und noch einige Ecken verschönern“, sagt Detlef von Hofe.

Zusammen mit Dieter Gerlitz und Werner Dürr vom Bürgerverein Kliedbruch und Mathias Pasch vom Grünflächenamt schaut er sich mögliche Stellen für pflanzliche Verschönerungen an. Beispielsweise die beiden Seiten des Grafschaftsplatzes. „Wir sind uns einig darüber, dass zur Moerser Landstraße hin beide Kopfseiten mit Narzissen bepflanzt werden sollen“, sagt Pasch. Damit das Erscheinungsbild gerade auf dem Weg stadteinwärts noch ein wenig bunter und einladender aussieht. Damit es auch ins Auge fällt, werden beide Dreiecke mit tausenden Narzissen bepflanzt — pro Stück 50 Cent. Die Kosten wollen sich Bürgerverein und das Grünflächenamt wie beim Aufstellen der neuen Mülleimer teilen.

Bei dem Rundgang fallen beiden Parteien weitere Abschnitte auf, die einer Veränderung bedürfen. Zwischen Grafschaftsweg und Nassauerring führt der Fuß- und Radweg an einer Kurve vorbei, die von Passanten konsequent geschnitten wird. Durch den dichten Baumbewuchs sei es dort aber schwierig, das spärlich mit Rasen bewachsene Stück neu zu bepflanzen. „Die Bäume nehmen den anderen Pflanzen viel Licht und saugen zudem die Nährstoffe aus dem Boden“, sagt Pasch. Leichter sei es dagegen direkt am Nassauerring. An der Kreuzung zum Krüllsdyk gibt es wie am Grafschaftsplatz eine „grüne Insel“, die mit Narzissen verschönert werden soll.

„Dies sind allesamt Punkte, an denen jeden Tag tausende von Menschen nach Krefeld hineinfahren. Da ist es wünschenswert, wenn wir durch Narzissen einen noch schöneren Willkommensgruß hinterlassen können“, so Pasch. Als langfristiges Ziel werde die Umwandlung der Moerser Landstraße in eine Allee diskutiert.