„Es ist ein Kreuz mit dem Gipfelkreuz“

Joachim Mathews fürchtet weitere Schäden am Wahrzeichen auf dem Kapuzinerberg. Rolf Hirschegger verweist auf neue Konstruktion.

Krefeld. Das kürzlich aufgerichtete Gipfelkreuz auf dem Kapuzinerberg, das nach fast 15 Monaten wieder als Wahrzeichen den höchsten Punkt des ehemaligen Müllbergs schmückt, sorgt weiter für Diskussionen.

Joachim Mathews, Mitglied des am Fuße des Berges gelegenen Gartenbauvereins, teilte der WZ mit, seiner Meinung nach sei das Kreuz nicht richtig geschweißt und müsste bestimmt in Kürze wieder saniert werden. Die WZ hat Rolf Hirschegger, den Vorsitzenden des Inrather Bürgervereins (BV), zu den Vorwürfen befragt. „Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz“, äußerte sich der langjährige und engagierte Bürgervereins-Chef.

Hirschegger hatte im Januar 2016 bemerkt, dass sich das Stahlkreuz zur Seite neigte. Es war an der Schweißnaht gebrochen. „Ich habe den zuständigen Waldpflegebereich um Hilfe gebeten. Daraufhin wurde das Kreuz demontiert und auf dem Betriebshof eingelagert.“

Es folgten Überlegungen, wie, was und von wem etwas getan werden soll. In Absprache mit dem Fachbereich, einem Statiker und einer Inrather Schlosserei wurde die Reparatur schließlich veranlasst.

„Durch eine neue Konstruktion erhält das Kreuz seine Standfestigkeit nicht durch die Schweißnaht, dies hätte ich dem Einsprecher gern erklärt, bevor er an die Öffentlichkeit trat“, bemerkt Hischegger.

Der Bürgervereinsvorsitzende freut sich jedoch, dass das Kreuz seit Ende März wieder auf dem Gipfel steht. Kosten für die Reparatur hat der BV nicht getragen. Der eingeschaltete Statiker hat sich von der Standfertigkeit überzeugt und der Verwaltung sein Gutachten übergeben. Hirschegger hofft, dass nun Ruhe einkehrt.