Streit um neue Häuser im Südwesten von Hüls

Streit um neue Häuser im Südwesten von Hüls

Mehrheit im Rat will das Projekt umsetzen.

Krefeld. Nachdem Oberbürgermeister Gregor Kathstede den Bau der Kindertagesstätte an der Randstraße gestoppt hat, wird die WZ ihr Mobil nicht wie angekündigt diesem Thema widmen. Stattdessen geht es um die geplante Bebauung in Hüls-Südwest.

Seit über 20 Jahren wird dieses Vorhaben kontrovers diskutiert. In der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses gab es eine Mehrheit gegen die Bebauung. Dieses Votum wurde von CDU, FDP und UWG in der Ratssitzung aufgehoben.

Rolf Rundmund (Grüne) bezeichnete den Bau von 230 bis 270 Häusern als überflüssig. Dafür sei keine Nachfrage vorhanden. Hans Butzen (SPD) sagte, statt auf Hüls-Südwest zu setzen, sollte die Stadt besser das Wohnen in der Innenstadt fördern.

Dem widersprach unter anderem Philibert Reuters (CDU). Der Bedarf für neue Häuser in Hüls sei vorhanden. Es gehe darum, junge Familien anzusiedeln. Wenn dieses Projekt umgesetzt werde, könne auf noch mehr Wohnbebauung im Osten und Nordosten von Hüls verzichtet werden.

Welche Meinung haben Sie zur Wohnbebauung in Hüls-Südwest? Im Gespräch mit der Redaktion können Sie am WZ-Mobil ihre Position erläutern. Wir sind am Mittwoch, 9. Mai, von 16 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz in Hüls. Wer nicht kommen kann, hat die Möglichkeit, ein Fax zu senden (855-2824) oder eine E-Mail zu schicken:

stadtteile@wz-krefeld.de

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