Nachwuchs singt beim Neujahresempfang

Nachwuchs singt beim Neujahresempfang

Veranstaltung der Gemeinden stand unter dem Motto „Kirche, Kinder und Musik“.

Krefeld. Die Kleinen kommen beim Neujahrsempfang der Hülser Kirchengemeinden ganz groß raus. Er steht diesmal unter der Regie von Pfarrerin Doerthe Brandner und trägt das Motto: „Kirche, Kinder und Musik“. Die Mädchen und Jungen vom Kinderchor der Katholischen Grundschule an der Burg und von den Flötenkreisen der Evangelischen Kirchengemeinde Hüls musizieren für die zahlreich anwesenden Hülser. So viele sind am Sonntag gekommen, dass einige sogar im Vorraum des Heinrich-Joeppen-Hauses stehen müssen.

„Musik kennt keine Grenzen, keine Hautfarbe, kein Alter, keine Sprachbarrieren, kein Geschlecht und keine Konfession“, betont die Pfarrerin. „Auch bei fremder Musik empfinden wir alle das Gleiche, verstehen die Sprache der Musik.“ Gleichzeitig sagt sie auch, dass Hüls gut klingt und so viele Musikgruppen besitze, dass es eigentlich eine Neujahrswoche geben müsse und nicht nur einen Empfang.

Dann lassen die Mädchen und Jungen mit Stimmen und Instrumenten hören, was sie können. Unter Leitung von Barbara Schebold beginnen die Kleinsten des Flötenkreises mit „Schlaf, Kindlein, Schlaf“, die großen Mädchen spielten Bach. Schebold: „Die Kleinen können zuerst Noten, dann lernen sie lesen.“

Ruth Jochim stellt den Chor der Grundschulkinder vor, den es seit 2006 gibt und der Kostproben aus seinem Musical „Vom verlorenen Sohn“ zum Besten gibt. Neu für die Jungen und Mädchen ist die Ankündigung der Leiterin, dass sie im Juni zur Heiligtumsfahrt nach Aachen aufbrechen, um dort die Messe zu gestalten. Bezirksvorsteher Philibert Reuters schließlich zitiert Matthäus, „ . . . dass die Menschen einmal von jedem unnützen Wort, das sie ausgesprochen haben, am Tag des Gerichts vor Gott Rechenschaft ablegen müssen.“

Er bezieht sich auf das Motto des Empfangs und betont, „dass einem Leben ohne Musik der Rhythmus fehlt, einem Leben ohne Kirche die lebensstiftende Gemeinde, und ohne Kinder hätten wir keine Zukunft mehr.“