Baustelle Kempener Straße: Fußgänger nutzen Radweg

Baustelle Kempener Straße: Fußgänger nutzen Radweg

Versetzte Bauzäune ragen bis an die Fahrbahn heran.

Hüls. Seit Anfang dieser Woche ist die Kempener Straße um ein rund 70 Meter langes Bordsteinstück ärmer und damit nach Meinung der Hülserin Jennifer Wegner auch gefährlicher. Bei der Vorbereitung des Baus eines neuen Drogeriemarktes wurden die Baustellenzäune, die eigentlich der Baustellensicherheit dienen sollen, an den Rand der Bordsteinkante versetzt. Anstatt die Straßenseite zu wechseln, nutzen jedoch viele Fußgänger den Fahrradweg auf der Straße als Bürgersteig-Ersatz. „Vorher standen die Zäune noch bis zur Hälfte des Bürgersteigs — man konnte zwar nicht nebeneinander, aber hintereinander dort entlanggehen.

Jetzt müssen die Fußgänger die gegenüberliegende Straßenseite nutzen. Es macht nur kaum jemand“, sagt Jennifer Wegner. Die Hülserin nutzt jeden Tag ab der Haltestelle Feldblumenstraße den Bus 069. „Vor allem die Schüler, die hier aussteigen, nutzen natürlich nicht die gegenüberliegende Seite, sondern den Fahrradweg, und das ist gefährlich“, sagt die junge Mutter, die auch darauf verweist, dass zwar ein Schild auf eine verengte Verkehrsbahn hinweist, aber nicht darauf, dass Fußgänger einmal die Straße queren sollen, um auf der anderen Seite den Fußweg zu nutzen.

Die Stadt will sich am Montag zu der Situation an der Kempener Straße äußern. hoss

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