Freie Fahrt für Autos auf Kempener Straße

Freie Fahrt für Autos auf Kempener Straße

Der Kreisverkehr ist seit Mittwoch fertig und befahrbar. Als Ersatz für die sechs Platanen werden noch 21 neue Bäume gepflanzt.

Der neue Kreisel am Knotenpunkt Leidener- und Kempener Straße ist seit Mittwochnachmittag fertig und befahrbar. „Es war ein langer und steiniger Weg bis hierhin“, sagt Bezirksvorsteher Philibert Reuters bei der offiziellen Übergabe.

Während Verwaltung und Politik acht Jahre bis zum Beginn der Arbeiten benötigten, um die Mittel zusammen zu bekommen, ist die ausführende Firma nach nur fünf Monaten — und damit zwei Monate vor der geplanten Zeit — fertig. Am Mittwoch wurden noch die letzten Piktogramme und Schilder angebracht, dann durften die Autofahrer passieren. „Ein Kreisverkehr ohne die Hilfsmittel funktioniert nicht“, erklärt Hartmut Könner, der Leiter des Fachbereichs Tiefbau.

Damit ist jetzt auch die Leidener Straße für Linksabbieger leichter zu erreichen. „Früher mussten die Verkehrsteilnehmer den Umweg über das benachbarte Straßendreieck an Den Ham nehmen“, sagt Reuters. „Jetzt sorgt der neue, 30 Meter im Durchmesser große Kreisel nicht nur für eine gute Einfahrt in den Stadtteil, sondern entschleunigt den Verkehr für die Schulkinder und entlastet den Reepenweg.“ Der umlaufend angelegte, grau gepflasterte Gehweg sorgt ebenso für Sicherheit wie ein zusätzlicher gekennzeichneter Radfahrer-Schutzstreifen.

Insgesamt wurden 600 000 Euro verbaut. 475 000 Euro verschlang der Straßenbau, der Rest verteilt sich auf Beleuchtung, Begrünung und Folgekosten. Da sechs Platanen für die Arbeiten gefällt werden mussten, werden insgesamt 21 neue Bäume gepflanzt, alleine 16 davon in diesem Bereich. Für die Gestaltung des inneren Rondells machen sich — in Absprache mit dem Fachbereich Grünflächen — zwei Hülser Firmen stark.

In diesem Jahr soll noch mit dem Bau der Feuerwache begonnen werden, die künftig über den Kreisel ausrückt. Heute werden die neuen Straßenschilder ausgetauscht. Leidener Straße und Kempener Straße waren darauf versehentlich jeweils in einem Wort geschrieben worden.

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