Fischeln: Zu „San Francisco“ blitzen die Feuerzeuge

Fischeln: Zu „San Francisco“ blitzen die Feuerzeuge

Bei der 20. Rock- und Popnacht der SPD lassen The Smelling Faces die Musik der 1960er Jahre wieder aufleben.

Fischeln. Die Rolling Stones selbst waren zwar nicht da, wurden aber standesgemäß vertreten, als die SPD nun zur 20. Fischelner Rock- und Popnacht in den Saal Gietz eingeladen hatte.

Statt Mick Jagger und Keath Richards griffen da halt The Smelling Faces zu Mikrofon und Gitarren. Die in Krefeld wohlbekannte Coverband interpretierte mit viel Spaß und Spielwitz insbesondere Hits aus den 60er Jahren.

Und so schaffte es die Gruppe mit Boris Odenthal (Gesang), Christian Brenk (Orgel und Gitarre), Volker Renneberg (Leadgitarre), Sven Dellen (Bassgitarre) und Helge Hecht (Schlagzeug), dass Mick und Co. nicht vermisst wurden.

Auch so wurde die Musik der Rolling Stones, aber auch der Beatles und The Who wieder lebendig. Nach anfänglich verhaltener Stimmung, ließ sich das Publikum spätestens bei "Jumping Jack Flash" mitreißen.

"Schon seit mehr als zehn Jahren spielen wir in der jetzigen Konstellation, und freuen uns besonders, wenn wir den Stücken unsere eigene Interpretation geben können, damit es nicht langweilig wird. Deshalb gibt es bei uns auch niemals ein Notenblatt, weil uns das zu sehr einengt", verriet Boris Odenthal das Erfolgsrezept der Band.

Das offenbar aufgeht: "Wir sind stolz darauf, dass wir die Smelling Faces bereits zum zweiten Mal exklusiv für unsere Veranstaltung buchen konnten", berichtete nämlich Jürgen Oppers, Stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und Organisator des Konzerts. "Es ist die jüngste Oldieband Krefelds und immer ein Garant für ein tolles Musikerlebnis."

Das meinte auch das keinesfalls nur aus Oldies bestehende Publikum, welches häufig mitsang und bei den Klängen von "San Francisco" den Saal erstmals in Kerzen- und Feuerzeuglicht erglänzen ließ. "Das ist die Musik meiner Generation", meinte auch Doris Nottebohm, Vorsitzende des Ortsvereins, begeistert.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb: "Obwohl der Saal schon recht voll ist, würden wir uns über noch mehr Publikum freuen, denn der Erlös dieses Konzerts kommt dem Kinderfest auf dem Marienplatz zugute, welches wir jedes Jahr in den Sommerferien veranstalten", sagte Nottebohm.

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