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Die Schul-Situation in Uerdingen

Schule : Grundschüler: Zahl geht leicht zurück

Uerdingen hat im Vergleich zum Bezirk West kein Problem.

7564 Mädchen und Jungen besuchen aktuell in Krefeld die 28 städtischen Grundschulen. Laut dem „Schulentwicklungsplan 2018/19 – 2023/24 für die städtischen Grundschulen“ soll die Zahl bis 2023/24 auf 8568 Schüler ansteigen. Vor allem die Bezirke Mitte und West rüsten sich für einen Ansturm (wir berichteten). Nach Aussagen der Verwaltung wird mit einem Zuwachs von 314 (West) sowie 358 (Mitte) in den nächsten fünf Jahren gerechnet. Gründe hierfür sind steigende Geburtenzahlen sowie die Einwanderung, mitsamt der Flüchtlingswelle.

Doch nicht jeder Stadtteil entwickelt sich gleich, wie nun eine Mitarbeiterin in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Uerdingen anmerkte. So geht die Zahl der Grundschüler in Uerdingen zurück. Das bedeutet, dass künftig weniger Klassen erforderlich sind. „Aktuell werden im Bezirk 615 Schüler in 26 Klassen unterrichtet, in sechs Jahren werden lediglich 24 erwartet“, erklärt sie. Relevante Baumaßnahmen an der Mauritz- und Haberlandstraße sind bereits in die Berechnung mit eingeplant und können umgesetzt werden, da es an allen drei Grundschulen – Paul-Gerhardt-, Heinrichs- und Edith-Stein-Schule – noch Platz für weitere Schüler in den Klassen gibt. 

Für Uerdingen ein erfreuliches Ergebnis. Auch was das Ganztagsangebot angeht, das mit 60 Prozent im Vergleich zu anderen Stadtteilen ausgeglichen ist. Zum Vergleich: Die Quote liegt Krefeld-weit bei derzeit 39 Prozent. Um den bestehenden Bedarf zukünftig zu decken, plant die Stadt in Abstimmung zwischen Verwaltung und Vertretern der Schulaufsicht, der Schulen sowie der Ganztagsträger eine Ganztagsoffensive. In den nächsten Jahren steht daher ein Ausbau auf 60 Prozent an. Während also in Mitte und West die Köpfe rauchen, sieht es für Uerdingen gut aus. Das Urteil: „Für den Bezirk werden keine Maßnahmen vorgeschlagen.“ mmp