CDU setzt sich für Ortseingangschilder in Holterhöfe ein

Verkehr : CDU setzt sich für Ortseingangsschild in Holterhöfe ein

Landtagsabgeordnete Britta Oellers hat Brief an Straßen NRW geschrieben. Polizeibeirat ist eingeschaltet.

Die Landtagsabgeordnete Britta Oellers (CDU) hat sich in einem Schreiben an Christoph Jansen, Leiter der Regionalniederlassung von Straßen NRW in Mönchengladbach, dafür eingesetzt, dass die Ortseingangsschilder in Holterhöfe wieder aufgestellt werden. Sie war von Anwohner kontaktiert worden, die sich über zu schnelles Fahren auf der vor zwei Jahren ausgebauten Anrather Straße beschweren. Straßen NRW hatte die Schilder kürzlich abgebaut und erklärt, hier handele es sich rechtlich gar nicht um eine Ortsdurchfahrt (die WZ berichtete).

„Fakt ist: Bis zum Umbau standen zu beiden Seiten der Straße Ortseingangschilder, die den Stadtteil Holterhöfe als zugehörig zur Stadt Krefeld auswiesen“, schreibt die Abgeordnete. Diese Schilder seien offenbar vom Landesbetrieb abgebaut worden. „Damit sind nicht nur die identitätsstiftenden Eigenschaften der Ortseingangsschilder verschwunden, sondern auch die mahnende Wirkung, dass Autofahrer mit Passieren des Schildes nun einen innerörtlichen Bereich mit Tempo 50 befahren“, so Oellers.

Trotz der aufgestellten Tempo-50-Schilder laden aus Sicht der Politikerin der neue Straßenbelag und der Charakter einer Landstraße viele Autofahrer dazu ein, deutlich schneller zu fahren. Sie führt außerdem Sicherheitsbedenken an, da auch Schüler die Anrather Straße überquerten, um zur Bushaltestelle zu gelangen. „Im Sinne der Anwohner möchte ich Sie deshalb bitten, die Demontage der Ortseingangsschilder noch einmal zu prüfen“, schreibt Britta Oellers abschließend.

Parallel zum Brief an Straßen NRW hat die CDU auch den Krefelder Polizeibeirat eingeschaltet. Ratsherr Walter Fasbender, selbst stellvertretender Vorsitzender des Beirats, möchte die Entfernung des Ortseingangsschildes in der nächsten Sitzung auf die Tagesordnung setzen lassen. Auch er führt an, dass sich viele Autofahrer auf der Anrather Straße „nicht mehr an das Tempolimit halten“. Gefahrensituationen ergäben sich außerdem daraus, dass viele Anwohner die Straße ohne Ampelübergang zu den Bushaltestellen überqueren müssten. Er bittet deshalb darum, dass dort vermehrt Tempokontrollen durchgeführt werden.

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