Brauchtum 7000 Jecken – Besucherrekord beim Kinderkarnevalszug in Verberg

Verberg/Stahldorf · Besonders familiär und friedlich ist der Kinderkarnevalszug im Stadtteil Verberg. Auch in Stahldorf haben die Jecken Spaß

Lona Schmidt bildet mit ihrem Bruder Nico das Kinderprinzenpaar der KG Verberg.

Lona Schmidt bildet mit ihrem Bruder Nico das Kinderprinzenpaar der KG Verberg.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Bereits am Samstag wurde der Krefelder Straßenkarneval eröffnet, mit Sonnenstrahlen und milden Temperaturen in einer ausgesprochen friedlichen Atmosphäre im Stadtteil Verberg. Traditionell ist der Kinderkarnevalszug unweit des Europarings der erste Krefelder Karnevalszug eines jeden Jahres, der diesjährig aufgestellte Besucherrekord dagegen war etwas Neues für Zugleiter Philipp Schmitz: „Wir sind ausgesprochen zufrieden, vor allem das sehr schöne Wetter hat für eine extrem gute Stimmung gesorgt.“ Friedlich, fröhlich und familiär war die Atmosphäre in den Verberger Straßen am Samstagmittag, klassisch und kreativ die Kostüme der Zugbesucher. Über 7000 Menschen besuchten den Kinderkarnevalszug mit rund 600 Teilnehmern. Ab 11.11 Uhr zogen die jecken Karnevalisten durch die Straßen des Krefelder Stadtteils. Neben ausreichend Kamelle war unter anderem die Krefelder Karnevalsband „Jeck United“ dabei, die mit einem rollenden Konzert für Begeisterung am Straßenrand sorgte. Ausgehend vom Heidedyk zog der Karnevalszug einmal quer durch den Stadtteil und endete an der Zwingenbergstraße. Bunt dekorierte Häuser an der Zugstrecke gehören für die Verberger Anwohner in jedem Jahr dazu: „Das macht die Atmosphäre in den Straßen noch ein Stück weit besonderer“, erklärt eine als Zebra verkleidete Verbergerin. Längst hat sich die Klasse der Verberger Karnevalisten in der gesamten Seidenstadt herumgesprochen. Die Krefelder Familie Liedtgen fuhr extra aus Fischeln nach Verberg und zeigte sich nach dem Zug höchstzufrieden: „Die Stimmung hier ist wahnsinnig herzlich und gerade für die Kinder einfach schön.“ Die besondere Atmosphäre entstehe aber weiterhin vor allem durch die ortsansässigen Besucher: „Verberg rückt an diesem Tag zusammen, in beinahe jeder Einfahrt stehen Zelte und die Menschen feiern gemeinsam“, erklärt Zugleiter Schmitz. Beim Feiern durfte auch die klassische Kamelle nicht fehlen. Zur Begeisterung aller Kinder wurde auch in diesem Jahr ordentlich geworfen: „Einen Teil der Süßigkeiten kaufen wir zentral ein. Da achten wir dann auf eine gewisse Qualität und nehmen nicht nur die günstigen Süßigkeiten, die wir finden können“, sagt Schmitz.