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Stadt Krefeld ist auf der Messe Expo-Real vertreten.

Oberbürgermeister Meyer führt Gespräche in München : Gewerbegebiet mit Meerbusch macht Fortschritte in München

Stadt Krefeld ist auf der Messe Expo-Real vertreten.

Bei der Immobilien- und Investorenmesse Expo-Real in München ist die Stadt Krefeld mit anderen Kommunen wieder unter dem Dach der Standort Niederrhein GmbH am Stand in Halle B1 vertreten. Während dort im Vorjahr das Thema Gesundes Bauen im Mittelpunkt stand, liegt ein Schwerpunkt diesmal auf den Themen Verkehr und Klimaschutz. Es wurde ein Projekt für sogenannte Mikro-Depots vorgestellt.

Unter dieser Bezeichnung versteht man Umschlagplätze für Waren am Rand der Innenstädte, von denen aus auf der „letzten Meile“ E-Fahrzeuge oder Lastenfahrräder die Auslieferung zum Kunden übernehmen können. Neuss, Mönchengladbach und Krefeld sowie die IHK sind beteiligt. Ziel ist es, dass Lkw und die Kleintransporter der Paketdienste nur noch die Depots ansteuern. Die City würde dagegen vom Verkehr entlastet. Eine Studie soll jetzt zeigen, wo und wie solche Depots eingerichtet werden sollten. Oberbürgermeister Frank Meyer spricht von einem „Pionierprojekt für Städte unserer Größe“.

Seit Montag ist Meyer auf der Messe,  häufig gemeinsam mit dem neuen Planungsdezernenten Marcus Beyer. Vielfach gehe es um Hintergrundgespräche – so unter anderem zur Grotenburg, zum Badezentrum und zum Theaterplatz, berichtet der OB.

Ein sehr konkretes Gespräch führte er mit der Bürgermeisterin von Meerbusch, Angelika Mielke-Westerlage. Dabei wurden Fortschritte beim Thema „Interkommunales Gewerbegebiet“ gemacht. Bis Ende Januar wollen die beiden Fachverwaltungen offene Fragen klären, um dann der Politik eine einvernehmliche Lösung zur Entwicklung des gemeinsamen Gewerbegebiets vorlegen zu können. Bei einem solchen Landesplanerischen Vertrag gehe es unter anderem darum, wer die Trägerschaft übernehmen könnte und wie Steuereinnahmen verteilt werden, berichtet Meyer: „Ich bin sehr optimistisch nach diesem Gespräch.“

Jürgen Steinmetz,  Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, äußerte sich am Rande der Messe sehr erfreut darüber, „dass sich die Städte Meerbusch und Krefeld darauf geeinigt haben, die weitere Entwicklung des Gewerbegebiets gemeinsam voranzutreiben“. Diese Flächen seien für die wirtschaftliche Entwicklung der Region von großer Bedeutung. „Das Gewerbegebiet bietet die einmalige Chance, einen Topstandort mit exzellenter Anbindung und überregionaler Anziehungskraft am Niederrhein zu etablieren.“