Spiegel auf Krefelds Straßen sind zugewachsen

Verkehr : Wenn Sicherheitsspiegel zugewuchert sind

CDU-Ratsfrau Angelika Brünsing sorgt sich um schlechte Sicht auf den Krefelder Straßen.

Angelika Brünsing, Bezirksverordnete für Bockum, macht sich Sorgen, was die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer in ihrem Stadtteil angeht. Dabei hat sie vor allem jetzt, wenn die Blätter fallen, die zahlreichen Sicherheitsspiegel im Blick, die an den Ein- und Ausfahrten der Grundstücke stehen. Sie sollen an unübersichtlichen Einmündungen Unfällen vorbeugen. Doch Brünsing ist besonders an der Wilhelmshofallee aufgefallen, dass viele Spiegel verschmutzt oder von Zweigen zugewachsen sind. „Das Thema ist schwierig“, findet die Christdemokratin. „Die Bürger können doch nicht einfach hingehen und die Zweige der Bäume beschneiden, zumal sicherlich einige städtische Gehölze sind.“

Das sei ein Problem, denn die Anwohner wüssten nicht Bescheid, wie sie handeln sollen, erklärt sie weiter. „Gibt es da eine einheitliche Regelung? Wie sieht es mit den Spiegeln an den Villen von Haus Lange und Haus Esters aus? Auch sie sind nicht sauber.“ Dazu erklärt Stadtsprecher Dirk Senger: „Die Verkehrsspiegel an Haus Lange und Haus Esters gehören der Stadt. Sie werden bei Bedarf gesäubert. Ein entsprechender Auftrag ist jetzt an den Kommunalbetrieb gegangen.“

Darüber hinaus seien Verkehrsspiegel nicht Bestand der Straßenverkehrsordnung und somit keine Verkehrsschilder. „Es ist möglich, sie bei der Stadt zu beantragen. Die Kosten für Anschaffung und Unterhalt müssen vom Antragssteller bezahlt werden.“ Zu den Zweigen städtischer Bäume, die die Sicht auf die Spiegel versperren könnten, erklärt der Sprecher, Betroffene müssten einen Straßenbaumbeschauer anrufen. „Er kommt dann, sieht sich die Sache an und leitet die notwendigen Schritte in die Wege.“ Die zuständigen Mitarbeiter sind unter Telefon 54 20 62 zu erreichen.  cf

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