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So soll das neue Weihnachtsdorf in Krefeld aussehen

So soll das neue Weihnachtsdorf in Krefeld aussehen

Die Erweiterung des Weihnachtsmarktes ist zunächst auf ein Jahr beschränkt. Sicherheitskonzept wird angepasst.

Der Krefelder Weihnachtsmarkt erhält in diesem Jahr ein Kleinod. Zwischen Volksbank und Dionysiuskirche wird ein Platz geschaffen, der mit Rindermulch ausgelegt und Holzhütten versehen zu einem kleinen Weihnachtsdorf werden soll. 20 in großen Gefäßen aufgestellte Bäume (Birken, Zieräpfel, Nadelbäume) samt den bereits verwendeten Beleuchtungsringen sollen für zusätzliches Weihnachtsflair sorgen — und die Verweildauer auf dem immer wieder kritisch beäugten Markt verlängern. Gestern stellte Ulrich Cloos die Pläne zur Erweiterung vor. „Wir haben diese Idee vor etlichen Monaten auf den Weg gebracht“, sagt der Marketingleiter der Stadt.

Nachdem die Betreiberfamilie Thomessen, die für die Ausrichtung des Weihnachtsmarktes auf dem südlichen Dio-Platz verantwortlich ist, ihr Einverständnis für die Erweiterung gab, wurde laut Cloos überlegt, wie das diesjährige Motto des Krefelder Perspektivwechsels „Made in Krefeld“ mit in die Weihnachtsmarktpläne einfließen könnte. Die Antwort ist so einfach wie einleuchtend: „Wir haben speziell Krefelder Organisationen, Designer und Handwerkskünstler aus Krefeld angesprochen“, erklärt Cloos. Der Clou: Die Hütten sind auch tage- oder wochenweise mietbar. Zudem beziehen immer zwei Aussteller zusammen einen Verkaufsstand, der zu zwei Seiten geöffnet werden kann. Herausgekommen ist ein Angebotspotpourri für die insgesamt zehn Holzhütten, deren Prototypen bereits bei der Rhine Side Gallery zum Einsatz gekommen waren. Von Gin (Martin Kern) über Betonschmuckstücke (betonfusion) bis hin zu Leder-Accessoires für den Hund (Tierisch tragbar) wird vieles aus Krefeld angeboten. Auf weitere Imbissbuden wurde mit Blick auf das laut Cloos „gute und reichhaltige Angebot“ auf der Südseite des Weihnachtsmarktes verzichtet. Dennoch wird es heiße Getränke an den Ständen von Feinkost De Cassan, dem Benrader Obsthof und auch der Caritas geben. Gebäck und einen extra für den Markt entworfenen „Chrismas Coffee“ wird es am Stand von Beans and Sweets geben.

Die Erweiterung des Marktes (23. November bis 23. Dezember) bleibt zunächst auf dieses Jahr beschränkt. „Wir werden überlegen, ob eine Erweiterung des Marktes auch über 2017 hinaus möglich ist“, erklärt Cloos.

Reger Abstimmung bedarf es laut Cloos in diesem Jahr wieder mit Polizei und Feuerwehr zur Umsetzung eines Sicherheitskonzeptes, dass durch die Erweiterung des Marktes natürlich angepasst werden musste. „Wir würden uns Wünschen, dass es keine Lkw-Sperren gibt“, sagt Cloos. Dennoch müsse die Gefahr von Terroranschlägen durch Fahrzeuge einkalkuliert und durch entsprechende Gegenmaßnahmen verhindert werden. „Wir befinden uns derzeit in der finalen Abstimmung“, so Cloos.