Skating Cats spielen Peter Pan

Skating Cats : Peter Pan erlebt auf Inlinern Abenteuer

Die Skating Cats haben die Geschichte aus Nimmerland auf ihre Weise in der Arena Horkesgath inszeniert und sich viel Applaus verdient.

Es gibt alles, was ein gutes Märchen ausmacht: Prinzessinnen und Meerjungfrauen in glitzernden Kostümen, zarte Elfen und Schwäne, eine Fee mit weithin leuchtenden Flügeln, der böse Käpt`n Hook und der gute Peter Pan. Das Besondere ist: Alle Figuren rollen auf Inlinern durch die Geschichte. Das Märchen vom Jungen, der nicht erwachsen werden will, wurde am Wochenende von den Skating Cats in der Arena Horkesgath aufgeführt.

Um es vorweg zu sagen: Zum großen Finale war tosender Applaus zu hören. „Das Weihnachtsmärchen der Skating Cats ist längst zur Tradition geworden“, sagt Bernd Ehren-Etzkorn, Vater von drei „Cats“ und einer der vielen ehrenamtlichen Helfer. „Nach dem Jubiläums-Schaulaufen im vergangenen Jahr mit den Höhepunkten aus zehn Jahren, ,fliegt` nun Peter Pan durch das Nimmerland respektive die Arena Horkesgath. Er kämpft gegen Seeräuber, wird zum Retter von Feen und zum Freund der Indianer.“

Rund 60 Läuferinnen zwischen vier und 28 Jahren sind im Inliner-Kunstlaufsport des Vereins „1. Crefelder Skaterhockeyclub 1987“ aktiv. Unter Leitung von Choreografin und Trainerin Janin Osterloh haben alle seit Wochen trainiert und geprobt. Viele Eltern helfen darüber hinaus mit, um hübsche Kulissen zu bauen, schöne Kostüme zu nähen und für das leibliche Wohl an den Veranstaltungstagen zu sorgen“, sagt Ehren-Etzkorn.

Niedlich ist es, dass die Kleinen der Kita An de Dreew aus der Inliner AG auch dabei sind. Für sie sind die Rollen unter den Füßen oft einfach zu schnell und manch goldenes Sternchen landet zur Glühwürmchen-Melodie kurzzeitig auf den Knien. Bis die Kleinen so gut laufen wie die Skating Cats wird es noch dauern. Die großen Mädchen zeigen – je nach Alter - tolle Pirouetten, rasanten Lauf und schöne Figuren zur gut ausgewählten flotten Musik. Szenenapplaus ist ihnen sicher.

Prima ist es, dass ein Erzähler die Handlung zwischen den einzelnen Szenen erläutert. So erfährt das Publikum, dass Kinder fliegen können, sobald die mit Feenstaub betreut werden, dass Piraten mit ziemlich lauten Kanonen schießen und die eifersüchtige Fee Naseweis, die die Kinder nicht beschützen will, zur Strafe eine Woche verbannt wird. Nach zweieinhalb Stunden Show war das Happy-End perfekt – und die Zuschauer spenden den verdienten Applaus.

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