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Sicherheitsdienst soll Krefelder Corona-Impfzentrum bewachen

Corona : Sicherheitsdienst soll Krefelder Corona-Impfzentrum bewachen

Das Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz wird ab dem 15. Dezember arbeitsfähig sein.

Ob der Corona-Impfstoff ab dem 15. Dezember zur Verfügung steht, weiß bei der Stadt Krefeld derzeit niemand. Klar ist aber: Das Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz wird dann arbeitsfähig sein. „Wir haben heute den Vertrag mit einem Anbieter unterschrieben, der eine Containerlösung inklusive Inneneinrichtung realisiert“, erklärt Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen.

Strom- und Wasseranschlüsse werden verlegt. Auch die Vorbereitung für einen Glasfaseranschluss laufen, um die Datenverarbeitung sicherzustellen. Stadtdirektor Markus Schön: „Wir sind hier weiter als viele andere Städte. Darüber sind wir sehr froh.“ Ein 24-Stunden-Sicherheitsdienst wird dafür sorgen, dass kein Unbefugter das Impfzentrum betritt. Dessen Personal wird von DRK und Maltesern gestellt, die Rekrutierung laufe, so Lauxen. Die Kassenärztliche Vereinigung stellt das ärztliche Personal.

Derzeit gehe man davon aus, dass zunächst mobile Teams mit dem Impfen beginnen werden, sagt die Dezernentin. Im Fokus stehen dabei Bewohner und Personal in den Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in Krankenhäusern. Dabei handelt es sich um einen Personenkreis von rund 6000 Menschen.

In einem zweiten Schritt soll ambulant Pflegepersonal geimpft werden, anschließend Menschen, die daheim gepflegt werden. An vierter Stelle stehen Angehörige der „kritischen Infrastruktur“ (Polizei, Feuerwehr), dann Risikogruppen. 

Zufrieden zeigt sich Schön mit dem „Krefelder Weg“ zur Maskenpflicht an den Grundschulen. Seit diese am 16. November eingeführt wurde, sei die Zahl der Quarantänen klar zurückgegangen: Kamen am 10. November auf ein infiziertes Kind 41 Quarantänefälle, waren es am 30. November noch zehn.

Durch die neue Corona-Schutzverordnung gibt es die Möglichkeit eines gestaffelten Schulbeginns von sieben bis neun Uhr. Schön will darüber beim Schulgipfel am Mittwoch sprechen. Vorstellbar sei die Umsetzung an Standorten, wo mehrere Schulen auf engerem Raum angesiedelt sind.

In Krefeld gab es am Dienstag 81 Neuinfektionen, 890 Menschen (Montag: 850) sind derzeit erkrankt. Der Sieben-Tage-Wert liegt bei 159 Fällen. 2560 Tests stehen noch aus. WD