Schülerin aus Krefeld wird für einen Tag Covestro-Chefin

Wettbewerb : Schülerin aus Krefeld wird für einen Tag Covestro-Chefin

Die Bewerbung hat die Jury auf Anhieb überzeugt: Yolanda Raffay übernimmt die Aufgaben eines Standortleiters bei Covestro. Das passt auch zu ihren Zukunftsplänen.

Wie sieht eigentlich der Arbeitstag des NRW-Standortleiters bei Covestro aus? Die Krefelder Schülerin Yolanda Raffay wollte es genau wissen und bewarb sich im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Meine Position ist spitze!“ um den Job von Daniel Koch. Im Oktober darf die chemiebegeisterte Gymnasiastin seine Aufgaben einen Tag lang übernehmen. Er ist verantwortlich für die drei Produktionsstandorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen und räumt seinen Chef-Sessel am 21. Oktober für Yolanda Raffay.

Nach Karneval startete ChemCologne den Aufruf, sich bei „Meine Position ist spitze!“ zu bewerben. Die Bewerbung von Yolanda Raffay überzeugte die Jury auf Anhieb. Darin beschrieb die Schülerin ihr großes Interesse an Naturwissenschaften und der Chemischen Industrie. Für sie steht fest: Nach dem Abitur möchte sie Chemie studieren.

Im Rahmen eines Kennenlerntreffens in Köln trafen Koch und seine junge „Vertreterin“ jetzt erstmals aufeinander. Und sie stellten gleich viele gemeinsame Interessen fest: Koch ist promovierter Chemiker, Forschung und Innovation sind für ihn wichtige Themen bei seiner täglichen Arbeit.

An ihrem Einsatztag im Oktober darf Yolanda ihn auf die Kunststoffmesse „K 2019“ in Düsseldorf begleiten – der größten Branchenmesse, auf der auch Covestro vertreten ist. Drei große Produktionsstandorte zu leiten, bedeutet aber auch viel Koordination und regelmäßige Absprachen innerhalb eines Unternehmens. Ein Jour fixe mit Produktionsvorstand Klaus Schäfer im Leverkusener Headquarter steht deshalb an diesem Tag ebenso im Terminkalender der Schülerin.

„Yolanda ist sehr interessiert und engagiert. Ich habe überhaupt keine Bedenken, ihr meinen Job einen Tag lang zu überlassen. Selbstverständlich stehe ich ihr dabei mit Rat und Tat zur Seite. Nicht zuletzt gibt es hier nette, hilfsbereite Mitarbeiter, die mir meinen Start vor gut einem Jahr auch sehr erleichtert haben“, so Koch.

(red)
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