Tanz in den Mai Aus „Mai Caramba“ wird „Oh Mai God!“

Das Maifest im Schlachthof hat einen neuen Namen. Und auch sonst gibt es ein paar Veränderungen

Volles Programm: Kolja Amend zieht das Maifest im Schlachthof erstmals alleine mit seinem Team auf.

Volles Programm: Kolja Amend zieht das Maifest im Schlachthof erstmals alleine mit seinem Team auf.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Auch in diesem Jahr gibt es im Schlachthof wieder elf Stunden Party zum Tanz in den Mai. Erstmals hat Schlachthof-Chef Kolja Amend das beliebte Event aber alleine mit seinem Team organisiert: „Über 13 Jahre haben wir den Tanz in den Mai mit vielen Beteiligten aufgezogen, mit unseren Leuten, zwei DJ-Crews und einer festen Band als Headliner“, sagt Amend. Doch viele der Beteiligten seien mittlerweile weggezogen oder es fehle die Zeit. Darum habe man nach der letzten Party beschlossen, „Mai Caramba“ zu beenden. „Und zwar im Guten“, betont Amend.

Sterben lassen wollte er das erfolgreiche Mini-Festival aber keinesfalls: „Es ist eine meiner liebsten Veranstaltungen. Wir haben uns neu aufgestellt und verschlankt.“ Nun liegt die Orga also alleine bei ihm und seiner Schlachthof-Crew. Das Ganze brauchte natürlich auch einen neuen Namen: So wird aus „Mai Caramba“ in diesem Jahr „Oh Mai God!“.

Neu ist auch, dass das Maifest von einem Newcomer eröffnet wird, der über eine Wildcard an den Auftritt gekommen ist: Devin James aus Düsseldorf hat Kolja Amend unter den Bewerbern am meisten beeindruckt. Er bringt am 30. April ab 19 Uhr eine Mischung aus Pop und Hip-Hop auf die Gartenbühne im Schlachthof. Kleines Kino aus Hüls spielen im Anschluss auf Zuruf Coversongs. Ihnen folgt die junge Indie-Band Falschgeld aus München, die Amend schwer beeindruckt: „Sie spielen schon jetzt auf einem wahnsinnig hohen Niveau, von denen wird man sicher noch viel hören.“ Den Live-Abschluss macht die Combo Tasheeno, deren Mitglieder aus Österreich und Chile stammen. Amend verspricht einen „abgefahrenen organisch-elektronischen Sound“.

Und auch bei den DJ-Sets im Anschluss gebe es im Garten elektronische Beats. „Wir wollen aber kein Elektro-Festival werden“, betont Amend. Innen im Club gebe es auch einen Mix aus Hip-Hop, Club-Klassikern und Party-Krachern. Er hoffe, dass die Mischung gut ankommt – und die Besucherzahlen der vergangenen Jahre erreicht werden. Zwischen 700 und 100 Gäste kamen da über den Abend verteilt. sk

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