Anwohner können sich noch beteiligen Schienenlärm in Krefeld: Wo der „Eiserne Rhein“ für mehr Belästigung sorgen würde

Krefeld · Eine künftige Güterzugstrecke „Eiserner Rhein“ würde den Lärmpegel etwa in einigen Stadtteilen Krefelds stark erhöhen. Noch läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung, bei der Bürger Einwendungen machen können.

Vor allem in Oppum – hier der Halt an der Werkstättenstraße – wünschen sich viele Krefelder besseren Lärmschutz.

Vor allem in Oppum – hier der Halt an der Werkstättenstraße – wünschen sich viele Krefelder besseren Lärmschutz.

Foto: Andreas Bischof

Lärm ist für nicht wenige Krefelder ein Problem. Vorrangig stört zwar der Auto- und – vor allem auf den Strecken in das  Hafengebiet – der Schwerlastverkehr mit Lkw. Aber auch Zuglärm war und ist ein Thema. Umso wichtiger ist es für betroffene Anwohner, sich einzubringen in der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes. Seit Ende November läuft die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung über einen Fragebogen (siehe Infokasten), der relativ leicht online auszufüllen ist und in dem man dezidiert angeben kann, wo wie oft und wie stark man sich durch Schienenverkehrslärm belästigt oder gestört fühlt.