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Rund 110.000 Tempsünden in 2020: Krefeld nimmt 2.590.000 Euro über Blitzer ein

Rund 110.000 Tempsünden in 2020 : Krefeld nimmt 2.590.000 Euro über Blitzer ein

Das Geld fließt in den allgemeinen Haushalt der Stadt. 2019 hat Krefeld noch mehr Blitzergeld eingenommen.

Die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung stellte im vergangenen Jahr 110.361 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Das hat die Stadt am Freitag mitgeteilt. Im Vergleich zu 2019 sind das weniger Fälle - im Vorjahr wurden 122.900 Tempoverstöße gezählt. „Es können jedoch keine Rückschlüsse auf ein geändertes Fahrverhalten der Autofahrer, zum Beispiel wegen der Corona Pandemie, gezogen werden, da durch nicht immer gleichbleibende personelle und technische Gegebenheiten die Fallzahlen von Jahr zu Jahr variieren“, erläuterte Sachgebietsleiter Verkehrsregelung Walter Prieps. Er verbuchte durch die eingenommenen Bußgelder insgesamt 2.590.000 Euro (2019: 2.650.000 Euro). Das Geld fließt in den allgemeinen Haushalt der Stadt.

Krefeld besitzt fünf mobile Überwachungsanlagen

Bei der Auswahl der Messstellen werden neben Unfallhäufungsstellen auch Bereiche vor Schulen, Kindertageseinrichtungen und Altenheime priorisiert und dadurch geschützt, erklärte die Stadt. Darüber hinaus wird Bürgerhinweisen auf überhöhte Geschwindigkeiten nachgegangen. Dabei setzt die Stadt Krefeld fünf mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen ein und kann so auf sich ändernde Gefahrenlagen oder auch Verkehrsbedingungen flexibel reagieren.

(red)