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Räumungsverkauf: Krefelder Videothek Bari schließt

Unterhaltung : Ausverkauf: Videothek Bari schließt

Wohl nur noch bis Dezember bleiben die Türen in dem Geschäft an der Uerdinger Straße, unweit der Kreuzung Philadelphiastraße, geöffnet.

„Alles muss raus.“ Mit diesen Worten werden Kunden der Videothek Bari Videofuchs derzeit im Schaufenster begrüßt. Seit einer Woche herrscht Räumungsverkauf in dem Laden an der Uerdinger Straße, unweit der Kreuzung Philadelphiastraße. Der Filmverleih schließt. Wann genau, das können selbst die Verkäufer nicht genau sagen. Klar ist aber, dass der Vorgang noch den einen oder anderen Monat dauern wird. Mindestens wohl bis Dezember bleiben die Türen geöffnet, sagte ein Angestellter, der aber zu den genauen Umständen nicht mehr sagen wollte. Der Telefonanschluss ist mittlerweile stillgelegt. Über die sozialen Netzwerke wie Facebook wendet sich der Laden an die Öffentlichkeit. Mehr als 30 000 Artikel hat das Geschäft auf 600 Quadratmetern in seinem Sortiment, die es teilweise zu Schleuderpreisen anbietet. Ab 50 Cent sind manche Filme schon zu haben. DVDs kosten maximal 1,50 Euro, Blu-Rays bis zu 2,50 Euro. Spiele für die Playstation 4 bekommt man für drei Euro. Wer noch schnell einen Erotikfilm aus dem Verleih abgreifen will, muss acht Euro berappen. Für derartige Videos aus dem Verkauf erhält man mit 50 Prozent Rabatt. Die Auswahl aber ist noch groß. Die Regale waren bei einem Besuch am Mittwochnachmittag noch gut gefüllt.

Die Schließung hatte sich abgezeichnet. Schon Ende Juli war davon die Rede, wie die WZ berichtete. Hartmut Richter hatte Bari Videofuchs Ende der 80er Jahre gegründet.