Stadtradeln: Rad statt Auto: Ein Wechsel für drei Wochen auf Probe

Stadtradeln: Rad statt Auto: Ein Wechsel für drei Wochen auf Probe

Die Aktion Stadtradeln beginnt am 5. Juni. Ein Ansporn ist der Wettbewerb zwischen den Teams.

Krefeld. Krefeld wird auch in diesem Jahr wieder beim Stadtradeln dabei sein. 16 Teams haben sich schon angemeldet und hoffen auf Mitradelnde. Krefeld ist damit eine von rund 440 Städten, die erneut ein Signal für Umweltschutz und Gesundheit setzen.

Es ist das achte Mal, dass sich Krefeld beteiligen wird. Drei Wochen dauert die Aktion: für Krefeld im Zeitraum vom 5. bis 25. Juni. Ziel ist eine Teilnahme von mehr als 1000 Radelnden in Krefeld und das Knacken der 200 000-Kilometer-Marke. Hoffnung setzen die Stadtradel-Koordinatoren Michael Hülsmann und Karl-Heinz Renner da auf die Schulen, die sich untereinander einen Wettstreit liefern können.

Auch Vereine, Firmen oder Parteien können sich duellieren. „Gewinner sind immer Gesundheit und Umwelt“, sagen Renner und Hülsmann. Vorbildlich dabei sind Aline Focken, NRW-Sportlerin des Jahres und erfolgreiche WM-Ringkämpferin, Pauline Saßerath, Krefelder Sportlerin des Jahres und erfolgreiche Triathletin bei der Jugend-EM und WM, und der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer. „Ich wünsche allen viel Spaß und viel Erfolg beim Stadtradeln in Krefeld“, sagt Focken.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Teilnehmer gründen Teams oder schließen sich einem bestehenden an. Und dann legen sie ihre Wege auf dem Fahrrad zurück. Die Kilometer tragen sie in ihrem persönlichen Radelkalender im Internet unter www.stadtradeln.de ein. Das funktioniert auch über eine App, in der der Dienst „Radar“ eingebaut ist.

Über ihn können Radler der Stadtverwaltung Hinweise auf Gefahrenstellen und Schlaglöcher zukommen lassen. Dieser Service funktioniert übrigens das ganze Jahr über, also unabhängig von der dreiwöchigen Stadtradel-Aktion.

„Die meisten Teilnehmer entdecken recht bald, dass sie mit dem Fahrrad ähnlich schnell, oder sogar schneller, im Büro, in der Schule oder in der Hochschule sind. Wie häufig lässt man lange Autoschlangen an der roten Ampel stehen, und die Parkplatzsuche entfällt ebenfalls“, weiß Renner.

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