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Platzverweise und Ermittlungen nach Corona-Demo in Krefeld

Zwischenfälle : Polizei ermittelt nach Corona-Demo in Krefeld

Bei einer Corona-Demo in Krefeld ist es zu Zwischenfällen gekommen. Die Polizei griff ein - nun wird gegen eine Gruppe ermittelt.

Knapp 40 Personen haben sich am 18. Januar gegen 19 Uhr in der Krefelder Innenstadt getroffen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Nach einer Auftaktkundgebung zogen die Teilnehmer durch die Innenstadt und wurden dabei nach Angaben der Polizei immer wieder vehement von neun Männern gestört. Diese hielten keinen Abstand und kamen dem Protestzug verbal aggressiv immer wieder nah, teilte die Polizei mit. Einige von ihnen seien der Krefelder Polizei bereits bekannt, heißt es in der Mitteilung, und man gehe davon aus, „dass es sich um Sympathisanten der Antifa handelt“.

Gegen 20.35 Uhr erreicht die Demo den Hauptbahnhof in Krefeld, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Dort versuchten laut Polizei sechs Männer, als Gruppe in die geschützte Versammlung einzudringen. Polizeibeamte hinderten sie mit körperlicher Gewalt daran und erteilten Platzverweise. Diese wurden zwangsweise durchgesetzt, weil die Männer immer wieder die Absperrung durchbrechen wollten.

Die Polizei ermittelt nun, wer die Männer sind. Verletzt wurde offenbar niemand.

(red)