Pfarrer Heiner Schmitz in St. Dionysius eingeführt

Pfarrer Heiner Schmitz in St. Dionysius eingeführt

Der Domkapitular leitet ab sofort die Pfarrei Papst Johannes XXIII. zusammen mit Heinz Wans.

Mitte. Der Generalvikar des Bistums Aachen, Andreas Frick, führte am Sonntagmorgen Domkapitular Pfarrer Heiner Schmitz in St. Dionysius in einer festlichen Messfeier als Seelsorger ein. Damit schickt Diözesanbischof Helmut Dieser, selbst erst seit November 2016 im Amt, ein Schwergewicht in die größte Stadt des Bistums. Schmitz wird in Zukunft gemeinsam mit Pfarrer Heinz Wans, der schon einmal an St. Dionysius tätig war, die Pfarrei Papst Johannes XXIII. leiten.

Der „Neue“, 62 Jahre alt, war in den letzten 19 Jahren in der Bistumsverwaltung tätig, zuletzt viele Jahre als Leiter der Hauptabteilung Pastoralpersonal. Sein Titel Domkapitular verweist auf seine Mitgliedschaft im Domkapitel, welches den Bischof unterstützt und berät. „Wir freuen uns, wenn Du kommst“, hatte Pfarrer Wans ihm zugerufen. Heiner Schmitz: „Die ersten freundlichen Begegnungen ermutigen mich, mit Zuversicht Ja zu sagen zu meinem neuen Auftrag. Ich betrete damit noch einmal Neuland, mit allen damit verbundenen Unsicherheiten.“

Die Messfeier in der fast überfüllten St.- Dionysius-Kirche, die in Krefeld immer noch Hauptpfarr- oder Stadtkirche genannt wird, war besonders festlich durch die Mitwirkung des Kirchenchores. Es war gleichzeitig das Namensfest des Heiligen Dionysius (9. Okt.) und des Heiligen Papstes Johannes XXIII. (11. Okt.).

Der Generalvikar überbrachte die Grüße des Bischofs und verlas den beiden in Zukunft „solidarisch“ Tätigen ihre Ernennungsurkunden. Heiner Schmitz, der viele bisherigen Wegbegleiter und Familienangehörige begrüßen konnte, freute sich in seiner Predigt auf neue Gesichter. „Wenn mir je-mand vor einem Jahr gesagt hätte, ich würde heute hier sein, dann hätte ich wohl sehr erstaunt ausgesehen. Doch ich komme auch als wohlmeinender Störenfried. Und bitte Sie auch mich zu stören, wenn ich anfange bequem zu werden“.

Ein ehemaliger Mitarbeiter in Aachen hat ihm Mut gemacht mit dem Satz: „Lassen Sie ruhig wieder mal den Pastor von der Leine“. Nach der Messfeier gab es Grußworte durch Bürgermeisterin Gisela Klaer und Sprecherinnen und Sprecher der Pfarrgremien.

Dann stellte sich der neue Pfarrer, der als junger Priester in einigen Pfarren der Region Kempen-Viersen wirkte, zum Gespräch.

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